Retter in der Not

Mein Grosser Sohn, aka. A-Hörnchen hat eine ausgeprägte Affinität zu Insekten und Reptilien. Hier in der Gegend ist er unter anderem bekannt für seine grenzenlose Liebe zu Spinnen. Mit seinen (fast) acht Jahren kennt er sich beachtlich gut mit der Lebensweise und Versorgung der verschiedensten Viecher aus und schreckt auch nicht vor Körperkontakt zurück.

Gestern Morgen um fünf vor halb acht klingelte es – ungewöhnlich. Vor der Tür stand ein Mädchen aus der Nachbarschaft, mit dem A-Hörnchen eigentlich um halb acht zur Schule fahren sollte. Sie hatte keine Jacke an und war sehr aufgeregt. „A-Hörnchen! Komm schnell!! An unserer Tür ist eine riesige Spinne und Mama traut sich nicht raus und Schwester weint ganz doll!“

A-Hörnchen zögerte keine Sekunde. Er rannte rüber und warf einen fachmännischen Blick auf das Tier. Nach einer Sekunden sagte er gelassen:“ Keine Angst! Die ist nicht giftig. Ich brauche ein Glas und ein Papier!“ Die Mutter lieferte schnell das angeforderte Material und A-Hörnchen entfernte das Tierchen von der Tür. Nach einigen Metern nahm er sie behutsam aus dem Glas, fragte höflich ob noch jemand schauen wollte und entließ dann das Tier in die Freiheit. Inzwischen standen etwa 10 Leute um ihn herum und begutachteten den heldenhaften Einsatz. Gegen viertel vor acht konnten sie dann endlich zur Schule.

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