Anstehen

Heute früh kam ich mir kurz etwas verrückt vor.

Uni. Für ein Tutorium mit 40 Plätzen , in einem Raum mit max. 20 Plätzen haben sich minimal 120 Personen angemeldet. Der gute Rat der Lehrkraft: Anstehen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Für 10.15 Uhr ist die Veranstaltung angesetzt. Um 10 vor 9.00 betrat ich als aller, aller erste den kleinen Raum. Ich kam mir vor wie ein Teenie, der stundenlang für ein Popkonzert angestanden hatte, um auch ja in der ersten Reihe zu stehen. Kurzes zweifeln; ist das vielleicht etwas übertrieben? Um 5 vor 9 die nächste und tatsächlich. Um neun war das Tutorium voll. Alles richtig gemacht.

Ist es nicht großartig, dass die Institution Uni es mit so einer putzigen Kleinigkeit schafft mich kurz wieder zu einer 15 jährigen zu machen und mir gleichzeitig das gute Gefühl gibt, das genau richtige getan zu haben. Solche Kleinigkeiten machen mich sehr froh. Außerdem zahlen sich an dieser Stelle die zahllosen Tage vor den großen Stadien der Nation aus, an denen ich -nicht nur als Teenie- gewartet habe. Um beim Konzert in der ersten Reihe zu stehen. Bin halt in Übung!!

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