Komische Leute gibt es. 

Heute war das Wetter so lala. Alles war gmaddelig und ein kleines bisschen iiihhhhhh. Aber da endlich alle Hörnchen wieder fit waren sind wir ins Raus gegangen. Freiheit!!

Auf dem Weg zum Spielplatz fanden wir eine schlafende Baustelle. Vergessen der Spielplatz! Meine Kinder waren die glücklichsten Kinder der Welt. Über zwei Stinden hörnchten die da rum und ich saß und schaute zu. 

Irgendwann kam ein Papa mit zwei Kindern vorbei. Die Kids, etwa 4 und 6 Jahre alt, wollten auch bei den Baggern sein. Aber der Papa sprach:“ Nein, ich erkläre euch auf dem Rückweg was über Bagger.“ Die Kinder fuhren mit hängenden Ohren weiter. Nach ’ner Viertelstunde kamen sie zurück, und stiegen vom Fahrrad. 

„Ganz vorsichtig, man weiß nie was einen erwartet. Geht langsam. Nicht zu nah an den Sand. Nein, den Bagger nicht anfassen, da kann man sich verletzen,…“ Sie stellten sich an die Baggerschaufel und Papa sprach über Hydraulik. Neidische Blicke zum Sandberg. 

„Nicht in den Sand! Ihr habt gute Sachen an. Der Sand ist ganz schmutzig. Neeiiiiin! Nicht da. Da ist schwarzer Sand. Oh nein, lässt die Stöcker. Vielleicht werden die noch gebraucht. Halt, da kann man stolpern. ..“

Irgendwie; unrntspannt. Arme Kinder. Armer Papa.  

       

Wir mache McDonalds pleite!!

Unsere Hörnchen haben vergangenes Jahr in Dezember beschlossen, dass wir 2015 nicht zu McDonalds gehen. Sind wa auch nicht bisher. Machen wa auch nicht.

Bisher waren wir regelmäßig unregelmäßig mal da. Meistens nach längeren Ausflügen, wenn ich es nicht mehr schaffen konnte zu kochen. Zwar hat dort jeder was zu essen bekommen, und die Kinder haben sich auch über die Möglichkeit zu Spielen gefreut, aber der kulinarische Kracher war es nie. Irgendwann kamen wir dann in einem Gespräch darauf, dass das Essen bei Mc Donalds ja nicht mal besonders gesund wäre. Also eigentlich, eher ziemlich ungesund.

Und dann sprach das A-Hörnchen:“Aber warum gehen wir da dann überhaupt hin?“ Gute Frage! Weil es zu teuer ist? Weil es nicht wirklich satt hält? Weil es zu fett und zu zuckerig ist? Weil es dick macht und nicht der Gesundheit zuträglich ist? Komisch. In der Tat war es immer nur reine Bequemlichkeit. Dämlichkeit.

Seit diesem Jahr machen wir sowas Dummen nun nicht mehr. Wir essen Brote oder Müsli wenn es schnell gehen muss. So wie sonst auch. Keiner vermisst die Option ‚McDonalds‘ wirklich. Man kommt ja nun wirklich gut ohne aus. Ausser Mama.

Manchmal, nach einem längeren Ausflug, denke ich: Was wäre das jetzt einfach, einfach dahin zu gehen. Wäre es nicht! Basta!! Ach, übrigens sind BurgerKing, … natürlich auch keine Option!

http://theantimedia.org/mcdonalds-to-close-700-locations-this-year/

Kalter Kaffee macht schön!

Das hat meine Oma immer gesagt. Und nie habe ich kapiert was sie damit meinte. 

Kalter Kaffee ist ekelig und überhaupt gar nicht erstrebenswert. Trotzdem trinke ich jeden Tag voller Genuss viele viele Tassen davon. Das Prozedere ist jedes Mal das Gleiche:

Kaffee einschenken, Milch dazu. 

Kaffee auf Tisch

Popos abwischen, was schnell aufräumen, Herd putzen, Licht an machen, Waschmaschiene schnell eben an machen, oh! Vorher noch eben die Wäsche zusammen suchen. Kurz ein Glas Wasser aufwischen, neu einschenken. Nun ist die Wasserkiste alle, eben ne neue holen. Schnell noch ein Pflaster verteilt und ein Hörnchen getröstet und dann

Hinsetzten! Kaffee trinken.  Kaffee kalt. 

Kaffee in die Microwelle. Ja, ich weiß. Das ist ekelhaft, aber ich hoffe halt auf heißen Kaffee. Danach…

…Wiederholen sich alle oben genannten Schritte ab „Pops abwischen…“ 

Am Ende saufe ich die Plörre kalt. Ist doch egal. Außerdem macht kalter Kaffee schön. Und heute weiß ich: Oma hat auch nur versucht sich das schön zu reden. 

Kaffee Kotze Küchentisch

TAKE 1 gestern 22.30 Uhr

C-Hörnchens Bett voller iiihhh und Bäh. C-Hörnchen duschen, Bett abziehen etc.

TAKE 2 gestern 22.35 Uhr

Mitten in Take 1 erwacht das D-Hörnchen und hat das oben genannte reproduziert. D-Hörnchen duschen, Bett abziehen etc.

TAKE 3 gestern 23.30 Uhr

ca. 5 kg Wäsche ausspülen und dann die WaMa anschmeißen. Zum 4. Mal an diesem Tag. Frische Eimer bereit stellen und das 3. paar Wechseldecken beziehen.

TAKE 4 0.00 Uhr

Mommie goes to bed. Wecker auf 3.00 Uhr stellen um Wäsche umzufüllen in den Trockner. Erkenntnis: haben zu wenig Bettzeug.

Take 5 3.00 Uhr

wie geplant wird Wäsche gestopft, nebenbei die Katzen aus dem Haus werfen. Ab ins Bett

Take 6 7.30 Uhr

Der Menne ist inzwischen mit A- und B-Hörnche aus dem Haus. D-Hörnchen erwacht mit einem Schrei. Ich bin zunächst hoch erfreut, weil er nach etwas zu Trinken verlangt. D-Hörnchen trinkt, auch C-Hörnchen kommt dazu. Es ist kurz ganz friedlich. Keine Probleme, keine Sorgen, keine Körperflüssigkeiten.

Ich ziehe D-Hörnchen an, er protestiert, aber das ist normal.

Take 7 8.00 Uhr

Wir gehen nach unten, ich freue mich auf Kaffe. Auf der Treppe fliegen plötzlich ca. 1000 L Trinken aus dem D-Hörnchen. 12 Stufen kontaminiert. Holz, unbehandelt. Ich voll, er voll. Dann kommt C-Hörnchen und latscht noch durch. Noch während ich putze kommt der 2. Anlauf und bedeckt den Teppig.

Vomex. D-Hörnchen bekommt Vomex – gegen Erbrechen. Das hilft bestimmt. Alles wird gut. Mama umziehen, Hörnchen umziehen, WaMa an. Treppe notdürftig.. egal.

Take 8 8.30 Uhr

Mit dem D-Hörnchen im Tagetuch habe ich das Frühstück bereitet und Kaffeeee gemacht. Alles wird gut. D-Hörnchen bekommt jetzt was zu trinken, Vomex wirkt bestimmt schon. C-Hörnchen mag frühstücken. Alles bleibt drin; oben und unten.

Take 9 8.40 Uhr

Ein weiterer unglaublicher Ausbruch des Iiiieehhbaahhh macht sich in Küche und Esszimmer breit. Mir geht die Kleidung aus. Mir geht der Atem aus. Mir geht alles aus. Vomex ist scheisse!!

Kaffee kalt. Putzen, D-Hörnchen schreit, C-Hörnchen geht zum Glück was spielen; ich Fuchs habe sie in B-Hörnchens Zimmer geschickt. Ich seh‘ schon, das wird nicht mein bester Tag. WaMa an.  Gut, dass die Sonne scheint.

Mommie goes to bed

Kein Ende in Sicht

Zur Stunde fehlt mir jeder Humor. Weiterhin besteht mein Dasein aus Waschen und Wischen. C- und D-Hörnchen sind arg undicht und ich bin es leid. Nachdem ich heut Vormittag fast Grund zur Euphorie sah, ergossen sich zum Nachmittag etliche Nudeln auf den Teppig und zu viel Kot an zu viele andere Stellen.

Ich dachte wirklich, in Sachen Krankheiten und Pflege haut mich nichts mehr um. So viel habe ich in über 10 Jahren Pflege in, an und aus Menschen kommen sehen. Aber das heute übertraf alles. Bäh!!! Wirklich Bäh!! 

Nun denn. Mal sehen was die Nacht bringt. Und der morgige Tag. Und wann es der nächste bekommt.  

Neuerwerb

Stehend im Hosen-Laden meines Vertrauens, stellt sich dann die eine Frage: Was kaufen? Die perfekt sitzende Hose in Gr. L; Modell: Auf dich habe ich mein Leben lang gewartet!!

Oder die Hose in Gr. M. Nicht ganz so perfekt aber auch schön. Und: In M!! Medium. Nich Large. M! Das ist knapp vor S. Und damit fast small. 

Was ist denn besser für das geschundene Ego. Immer bequem und gut kaschiert oder den ganzen Tag flüsternd im Ohr: Es ist M!!

Ich habe mich nicht verführen lassen, denn dann kam die Erkenntnis. All die übergewichtigen Menschen, die so schlecht angezogen sind – was ganz sicher nicht auf alle Menschen mit Übergewicht zutrifft-  kaufen das M. Ich nicht. Ha! Ausgetrixt!

Ein Traum. 

Da fuhr ich also, bei dem tölpelhaften Versuch den Unfall zweier großer LKW ungesehen zu umfahren, mit unserem schönen Auto versehentlich an einen Graben. Dieser beginnt auch alsbald das Auto zu assimilieren und wie angesogen nähere ich mich der braunen Brühe. Noch geistesgegenwärtig öffne ich das Fenster und hole noch eben mein Handy aus meiner Handtasche. Dann schlüpfe ich, gewand wie eine Elfe, aus dem Fenster; das Handy fest umschlossen. 

Am Graben stehend, der Unfall ist inzwischen weg, stehe ich da, glotze auf das Wasser, und frage mich, warum nicht die ganze Tasche retten… Nun ist es zuspät. Der Grabe wieder so still und friedlich wie einst der Atlantic nach dem Untergang  der Titanic. 

Zu Hause erzähle ich entsetzt von dem Faupax; untröstlich. Ist doch nun die Tasche weg. Doch der Schwiegervater weiß Rettung. Wir waren doch mal versichert, also wird die Versicherung das richten. 

Dann weint das D-Hörnchen, zurück zum Jetzt. Es ist 3.00 Uhr. Das Auto steht vor der Tür. Das Handy liegt neben mir und die Tasche ist egal.