Markt mit Floh

Ich gehe regelmäßig und überaus gern zum Flohmarkt. Einkaufen, Verkaufen; egal. Ich mag beides. Das Einzige was mich immer mächtig stört, sind die vielen, jaulenden Kinder, die von ihren unmöglichen Eltern gezwungen werden an diesem engen, lauten, chaotischen Ort zu gehen; an dem es so viel zu gucken gibt, so viel zu kaufen und sie fast nichts bekommen. Besonders gegen Mittag wächst die Zahl der brüllenden Buggybewohner, die verzweifelt an einem Brötchen lutschen und sich doch eigentlich nur der Masse entziehen und schlafen möchten. 

Nun ja, heute wollte mein A-Hörnchen unbedingt mal mit. In der Tat sind ihm viele viele Klamotten ziemlich zu klein geworden und es war an der Zeit für ein bisschen was Neues. 

An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich nicht von hübschen Flohmärkten mit lauter Trödel und Kuriositäten spreche; ich spreche von Kinderhöllen. Alles rund ums Kind. Verkäufer: Eltern. Kunden: Eltern und werdende. Da herrscht Krieg. Jeder muss das Beste, Tollste und Billigste bekommen. Keiner hat Zeit, alle sind genervt. 

Nun also. Das Resultat des Vormittags: Toller Tag, toller Junge, tolle Beute. Gelassen und interessiert quälte mein Liebchen sich fast vier Stunden lang durch die Massen. Aufmerksam nach Schönigkeiten schauend und immer an Ball was den Preis anging. Was für ein Mann; wenn er sich das dann beibehält. 

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