Goldenes Handwerk II

Nun war also heute doch noch ein netter GWS-Installateur Meister hier, der sich alles angesehen und uns toll beraten hat. Angenehm, unkompliziert und scheinbar kompetent. So mag ich das. 

Nach der Beratung fiel das Gespräch noch auf die Famile, Kinder haben in Deutschland  und Erziehung. Mit dem Mann um die 65, der auch zwei Kinder großgezogen hat, kamen wir leicht auf einen Konsens: Armes, kinderunfreundliches Deutschland. Und schade, dass man so mit der Zukunft umgeht. 

Zum Abschied hat er noch fluchs ‚die Oma‘ (was meine Mutter ist) angegraben. Putziges Kerlchen. 

Goldenes Handwerk

Gestern hatte ich es mit einem ganz erstaunlichem Handwerrker zu tun. Wir liebäugeln mit einer Sanierung des Badezimmers. Aus diesem Grund habe ich einfach mal einen Betrieb angerufen, der laut Google alles anbietet, was wir brauchen. 

Der Mensch am Telefon dann, war ganz erstaunlich. Ich nannte meinen Namen und die Absicht, ein Badezimmer komplett sanieren zu lassen. Ob ich da bei ihm richtig wäre, fragte ich noch. Seine aller erste Reaktion:“Das macht etwa 20.000. Wenn sie das haben, ja.“ Auf meine Frage, ob er nicht zuerst sehen müsse, was getan werden muss, sagte er:“ Ich komm nicht raus bevor sie mir keine Zusage machen! Nachher lohnt sich der Aufwand gar nicht!“ Ich entschuldigte mich und sagte, dass wir aber tatsächlich noch gar nicht wüssten, was passieren solle. Hierauf schlug der Mann vor, ich solle bei fünf anderen Firmen Angebote einholen, diese könnten dann ja auch vorbei kommen, und er mache es dann am Ende günstiger. 

Ja nee, klar. Irgendwie wirkt das.. So skurril, dass ich leider sagen muss, dass sich der Aufwand für das Telefonat auch nicht gelohnt hat.  

Mama, du riechst so gut!

Gerade kam ich aus der Dusche, da trabt das C-Hörnchen herein, schnüffelt an mir und sagt:“Mama!! Du riechst so gut, nach Mayo!“

Schweigen auf meiner Seite. Bewunderung auf ihrer. ich denke. Ich hadere. Ich grüble.

Da kommt das B-Hörnchen rein. C-Hörnchen wiederholt:“ Mama riecht so gut nach Mayo!“ B-Hörnchen rollt mit den Augen. Schüttelt den Kopf und reagiert:“Man, C-Hörnchen! Das heißt Deo! Nicht Mayo!!

Ihr glaubt nicht, wie erleichtert ich war!!!

Mittagessen mit List

Heute gab es bei uns zum Mittag ‚Boa eyy, Mama! Wie ekelhaft‘ mit ‚ich hab dir schon 1000 mal gesagt, dass ich das nicht mag. Dazu gab es Kartoffelstampf und Schinken. Für meinen Mann und mich gab es klassisch Spargel mit Hollandaise; voll ekelhaft eben.

Da ich auf das elende Gemotze eingestellt war, und nicht viel von direkt-plakativem Futterzwang halte, habe ich eine kleine, feine List angewandt. Vorweg: Hat gut geklappt. Hihi

Ich habe zum Schinken auf den Teller noch eine Fleischwurst aufgeschnitten. Für dieses elende Zeug würden meine Kinder töten, wahrscheinlich weil es sie zu selten gibt (oder etwa Immer noch zu oft??). Jedenfalls wollten sie angesichts des ‚Boa eyy, Mama! Wie ekelhaft‘ und der ‚ich hab dir schon 1000 mal gesagt, dass ich das nicht mag‘ alle schnell zu Kartoffelstampf und Fleischwurst greifen. Da habe ich die Herrschaften mal schnell aufgeklärt:

Fleischwurst muss man sich verdienen! Für je eine Stange ‚Boa eyy, Mama! Wie ekelhaft‘ bekommt man eine Scheibe Wurst. Easy. Tatsächlich haben alle zunächst eine halbe Stange  ‚Boa eyy, Mama! Wie ekelhaft‘ probiert und dafür je eine halbe Scheibe Wurst bekommen. Und dann, von ganz allein wurde der ‚Boa eyy, Mama! Wie ekelhaft‘ zu einem ‚ach, kann man essen‘ und die Hörnchen haben tatsächlich ganz gut zugelangt. Und in Zukunft können wir dann vielleicht einfach nur so Spargel essen; natürlich mit Fleischwurst. Aber ohne Gemotze.

Liebster- Award; ich bin dann wohl dabei..!

Mich hat etwas angefallen, dem ich mich nicht entziehen konnte oder wollte. Hier also mein Beitrag zum ‚Liebster Award‘. Ich fürchte in meiner fast grenzenlosen Dummheit, was all das hier angeht, war ich nicht ganz regeltreu. Ich habe wahrscheinlich nicht nur Blogs unter mit 300 Followern nominiert, weil ich schlicht nicht weiß, wo man das sieht. Außerdem weiß ich nicht, wie man korrekt verlinkt; °°gabmeinbestes°° Zuletzt noch: Falls sich wer belästigt fühlt, möge er oder sie mich ignorieren, nicht genehmigen oder einfach löschen. Allen anderen: Gutes Gelingen. Ich freue mich über eine neue Leserschaft.

liebster-award3

Die Regeln:

• Danke dem Blogger, der Dich nominiert hat
• Verlinke den Blogger, der Dich nominiert hat
• Füge eines der Liebster-Blog-Award Buttons in Deinen Post ein
• Beantworte die Dir gestellten Fragen
• Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die Du nominierst
• Nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
• Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass Du sie nominiert hast

Ich danke der ‚Durchschnittsfamilie‘ für meine Nominierung!!

Hier meine Antworten auf die Fragen von “durchschnittsfamilie.wordpress.com”:

  1. Was war deine Motivation mit dem Bloggen anzufangen?Ich schreibe schon ewig, immer für mich, meist nur im Kopf. Ich dachte mir, vielleicht kann ich ja wen an meinen Ergüssen Teilhaben lassen. Und wenn am Ende keiner liest, kann ich es wenigstens in einigen Jahren tun. 
  2. Welche drei Dinge würdest du aus deiner brennenden Wohnung als erstes retten? Vier Dinge: A-, B-, C- und D-Hörnchen. Der Kenne kann selber rennen. Den Katzen mach ich die Tür auf. 
  3. Welcher Mensch inspiriert dich am meisten? Meistens ist es so Musik, zB von ‚Depesche Mode‘. Oder meine Kinder. Ich fühl mich aber selten wirklich ispiriert. Vielleicht bin ich mir selbst genug..?
  4. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? ‚Die Frauen von Block 10‘ von Hans-Joachim Lang
  5. Welches Talent hättest du gerne? Ich würde wahnsinnig gern nähen können. Leider scheitere ich an gerissenen Hosen und Seepferdchen- Abzeichen schon. Bin da sehr sehr unfähig. 
  6. Worauf kannst du nicht verzichten? Kaffe, Kinder, Menne und Kaffee.
  7. Wie sieht dein perfekter Tag aus?  So ähnlich wie bei Frage sechs beschrieben. In ähnlicher Reihenfolge. Ich denke, wenn man das alles auf nem schönen Spielplatz zusammenbringt mit etwas zu essen, dann bin ich froh. 
  8. Wofür schämst du dich?  Für meinen Ultra hässlichen, ekeligen ‚Post-Mama-Bauch‘.
  9. Sommerurlaub: Fährst du lieber an den Strand oder in die Berge?  Beides abwechselnd. Sonst ist es langweilig. Vor allem aber bleibe ich immer gern in der Nähe um lange Autofahrten zu vermeiden. 
  10. Dein Lebensmotto? Dreck macht glücklich… oder so. Ich glaube ich habe gar kein richtiges. 
  11. Wann bist du am kreativsten? So ungefähr wie ein Topf Erbsensuppe, es blobbt immer mal was rauf. Den ganzen Tag lang.

Ich nominiere diese folgenden fünf netten Menschen:

http://miaskinderparty.com

https://creativerus.wordpress.com

https://sophieleben.wordpress.com

http://modepraline.com

https://lehmofen.wordpress.com

Und stelle folgende 11 Fragen:

1. Katze oder Hund

2. Käse oder Salamie

3. Blau oder Rosa

4. Picknick oder Einkehr?

5. Backen oder Kochen?

6. Fuß oder Fahrrad?

7. Kaffee oder Tee?

8. Löwenzahn oder Gänseblümchen ?

9. Kellerparty oder Küchenparty

10. Spielplatz oder Indoorpark?

11. Sekt oder Selters

Ich freue mich über jedes Wort, auch aber über ganze Sätze;)

Ode an die Waffel

So knusprig

So wabig

So herzig 

So fein.
So pudrig

So kirschig

Und so soll sie sein.
Dann back‘ ich sie

Dann ess‘ ich sie

Dann kau‘ ich sie

Dann schluck‘ ich sie

Dann dau‘ ich sie

Dann kack‘ ich sie

Dann spül‘ ich sie

Dann

Ist sie wieder weg. 

In freundlicher Zusammenarbeit mit den Hörnchen; heute beim Frühstück. 

Muddy glad children

Endlich mal wieder Sonne. Strahlend schön war der Tag. Wie so oft waren wir in der Wildnis, unserem Lieblings-Spielplatz. 

Was mich immer wieder sehr  zufrieden macht ist, wie glücklich und unbefangen meine Kinderlein durch den Dreck und den Matsch turnen. Ich kann mich kaum daran satt sehen, wie sie durch das Gestrüpp tüddeln. Hier was bauen, da was basteln. Zwischendurch im Unterholz verstecken und bäuchlings unter der selbstgebauten Baumstammbrücke durch. Sie sind so zufrieden wenn sie im Draußen sind. 

Und immer wieder zeigt sich klar und deutlich:Dreckige Kinder sind glückliche Kinder. Wie kann man seinen Kurzen nur verbieten, sich nach Herzenslust einzusauen? Rumsudeln macht doch definitiv nur dann Spaß, wenn man sich auch mächtig eingesudelt  kann. 

Und übrigens: Kinder sind abwaschbar. 

Wir wollen backen

So kam es vorhin, dass meine zwei kleinsten Hörnchen in einem Haufen Backutensilien saßen und schon mal ausgewählt hatten, was wir gleich benutzen sollten. Herrlich, das sollte ein Leckerei werden. Zitronat, Pudding, Fondant, 1 kg Kuvertüre, Mandeln und Streusel natürlich. Viele viele Streusel!! Herrlich, und mein Boden hat sich erst gefreut.

Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Nuss-Schokokuchen mit weißer Schokolade. Ohne Zitronat, Pudding und Fondant, aber nachher bestimmt mit Streuseln. Vielen Streuseln!! Hoffentlich schmeckt es dann auch.

Meine Tochter löst sich auf.

Das B-Hörnchen scheint zur Zeit in Stückchen von mir zu gehen. Drei Zähne in sechs tagen.

Ein riesiges Loch klafft in ihrem Gebiss. Vollkommen unmöglich normal zu essen, bald gibt es nur noch Brei. Jedoch immer wieder groß die Erkenntnis: Ich kann Pommes essen, ohne den Mund auf zu machen. Irre!! Spricht sie ein ’s‘ kommt die ohnehin schon lange Zunge eeelend weit raus. Das ist kein lispeln, das ist das nächst schlimmere. Hihi, aber süß ist es. Und stolz ist sie!!