K-Aufgaben

Heute habe ich ein Seminar zum Thema Zeitmanagement besucht. Kern des ganzen war es unter anderem, die Dringlichkeit von Aufgaben zu kategorisieren; etwa nach diesem Schema:   

Tatsächlich finde ich die Vorgehensweise recht sinnig und verknüpft  damit, dass man sich auch beim ausführen von C- oder P-Aufgben wenigstens dessen bewusst sein soll, dass es eine solche ist, könnte es tatsächlich gut sein. 

Seit etwa einer halben Stunde nun weiß ich aber, dass eine entscheidende Aufgabenart fehlt. Die K-Aufgabe. Nämlich der Moment, in dem das Kind kotzt, man alles stehen und liegen lässt, und versucht zu retten was zu retten ist. 

MagenDarm in the House. Schon wieder. 

Garage INC. 

Wir bewohnen einn Haus ohne Keller, Schuppen und nennenswerten Vorgarten. Was im ersten Moment banal oder unwichtig klingt, dramatisiert sich wenn man bedenkt, dass jeder von uns ein Fahrrad besitzt, wir einen Fahrradanhänger und einen Bollerwagen besitzen, und dass all das irgendwo wohnen muss. 

Zum Glück Haben wir vor inzwischen acht Jahren die Möglichkeit bekommen, hier in der Straße eine Garage zu mieten. Eine Garage; nun ja, nennen wir es Loch. 

In diesem Loch steht nun unsere gesamte Habe und nun, langsam aber sicher, seit ca. vier Jahren, beginnt das Loch plötzlich, langsam aber stetig sich überraschend und ohne jede Ankündigung selbst zu verdauen. Die Decke ist undicht und hängt ins Loch, von den Wänden bröckelt der Putz und die Tür ist ähnlich blickdicht wie ein Häkel-Bikini (nur weniger ästhetisch).

Unser redegewandter, geschäftstüchtiger und gemächlicher Vermieter sieht dem Problem ins Auge; ca. ein mal im Jahr. Mir einem Trupp Helfershelfer. Dann stehen sie da einen Moment, gucken wissend, sprechen viel und ver-sprechen bald wieder zu kommen. Heute haben wir wieder mal telefoniert. Das Jahr ist fast rum . Ich bin gespannt. 

… so wie Farin!


Unter Ehrgeiz (auch: Ambition) versteht man das im Charakter verankerte Streben eines Menschen nach persönlichen Zielen, wie LeistungErfolgAnerkennungEinflussFührungWissen oder Macht. Anders als „Engagement“ ist Ehrgeiz eher auf den eigenen Nutzen als auf altruistischeZiele gerichtet. Anders als das Besitzstreben ist Ehrgeiz allerdings nicht oder höchstens indirekt auf materielle Vorteile gerichtet.

Was erst mal sinnvoll klingt, kann einem kleinen Menschen schon mal um den Verstand bringen. Vor allem dann, wenn es mit 

Ungeduld; Unfähigkeit, sich zu gedulden, etwas ruhig, gelassen abzuwarten, zu ertragen, durchzuführen; Mangel an Geduld. 

    korreliert. 

    Mein A-Hörnchen lernt Gitarre. Seit etwa einem halben Jahr. Und er macht das gut. Er kann schon sechs Noten, er greift gut und zupft toll. Und immer und immer wieder sitzt er schreiend weinend vor seinem Notenständer und ist verzweifelt weil er es immer noch nicht kann. „Farin! Farin Urlaub kann das richtig gut! So will ich auch spielen!“ 

    Ja,  Schatz! Farin ist toll. Und Macht das schon seit fast 40 Jahren jeden Tag. Jeden verdammten mistigen Tag. Und ich will nicht wissen wie oft Farin schreiend vor seinen Noten gesessen hat. 

    Markt mit Floh

    Ich gehe regelmäßig und überaus gern zum Flohmarkt. Einkaufen, Verkaufen; egal. Ich mag beides. Das Einzige was mich immer mächtig stört, sind die vielen, jaulenden Kinder, die von ihren unmöglichen Eltern gezwungen werden an diesem engen, lauten, chaotischen Ort zu gehen; an dem es so viel zu gucken gibt, so viel zu kaufen und sie fast nichts bekommen. Besonders gegen Mittag wächst die Zahl der brüllenden Buggybewohner, die verzweifelt an einem Brötchen lutschen und sich doch eigentlich nur der Masse entziehen und schlafen möchten. 

    Nun ja, heute wollte mein A-Hörnchen unbedingt mal mit. In der Tat sind ihm viele viele Klamotten ziemlich zu klein geworden und es war an der Zeit für ein bisschen was Neues. 

    An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich nicht von hübschen Flohmärkten mit lauter Trödel und Kuriositäten spreche; ich spreche von Kinderhöllen. Alles rund ums Kind. Verkäufer: Eltern. Kunden: Eltern und werdende. Da herrscht Krieg. Jeder muss das Beste, Tollste und Billigste bekommen. Keiner hat Zeit, alle sind genervt. 

    Nun also. Das Resultat des Vormittags: Toller Tag, toller Junge, tolle Beute. Gelassen und interessiert quälte mein Liebchen sich fast vier Stunden lang durch die Massen. Aufmerksam nach Schönigkeiten schauend und immer an Ball was den Preis anging. Was für ein Mann; wenn er sich das dann beibehält. 

    Po im Zoo

    Manchmal ist eine Situation von jetzt auf gleich so unfassbar komisch und zugleich skurril, dass man es schon kurz später nicht Mahr in Worte packen kann.

    Tatsachen ist, dass das Ballett, dass diese drei Nashörner gestern aufgeführt haben, und vor allem das zauberhafte Schlussbild, mich vor Lachen fast in die Knie gezwungen haben. Und warum läuft im Zoo nie die passende Musik?

    Pimp my page

    Heute nun habe ich mich endlich getraut, mein Seitchen etwas umzubauen. Und nun muss ich schnell ein mal verkünden, dass es sich ab jetzt lohnt, das mütterchenfrost einmal nicht nur im Facebook oder in der App anzusehen. Jaja, ich habe umgeräumt, tapeziert und doch viel besser: Ich habe Widgets oder so. Weiß zwar nicht was das ist, aber ich find’s toll. Hat jetzt sowas professionelles. Also sagen wir: Semi-professionell. Ganz wunderschön!!

    Jetzt muss ich es nur mal veranlassen, dass meine natürlich ohnehin schon großzügige Leserschaft noch etwas wächst. Wo, an welcher Stelle des Internets, muss ich denn mal ‚HIER‘ rufen, damit ich erhört werde. Ich glaube ich schreib gleich morgen meinen Namen mit Kreide auf die Straße. Dann ist ein Anfang gemacht.

    Bommels

    Früher, wenn wir einen Ausflug gemacht haben, hat meine Mama immer Bommels gemacht. Bommels sind also heimisch, geborgen, spaßig und meistens etwas sandig. Bommels sind toll und machen glücklich. Und satt. Bommels schmecken einfach so, oder mit Leberwurst, oder mit Marmelade oder mit Käse oder mit Dreck. Bommels gehen immer, und Bommels gehen einfach.

    Bommels sind kleine Hefeteig-Rosinenbrötchen. 

    500g Mehl

    50g Zucker

    1 Pck. Hefe 

    0,5 TL Salz

    Ordentlich Zimt

    2 EL Butter

    Rosinene

    2 Eier
    Kneten, Formen, gehen, backen. 180 Grad 20 Min. 
    Heute ist Bommels-Tag. 

    Bedingungslos Ehrlich; im Bus

    Kinder sagen was sie sehen, was sie denken und was sie wollen. Und tatsächlich ist es ihnen vollkommen egal, was andere denken könnten. Hier einmal zwei Anekdötchen aus dem öffentlichen Leben.

    Es war ein mal das A-Hörnchen (ca. drei Jahre alt) und der Papa (wesentlich älter) im Bus. Den beiden gegenüber saß eine Frau, die sehr laut und unappetitlich einen Kaugummi kaute. A-Hörnchen gaffte die Frau eine ganze weile ungeniert an, und sagte dann:“Papa? Wieso kaut die Frau wie eine Kuh?“ Mein Mann hat sich die Eigenschaft der bedingungslosen Ehrlichkeit bis heute weitestgehend erhalten; er erklärte seinem Sohn sachlich und klar, dass der Frau vielleicht noch keiner beigebracht hätte, wie man ordentlich einen Kaugummi kaue, oder aber es ihr einfach egal sei.

    Ein anderes mal betrat ich mit A-, B- und C-Hörnchen einen Bus. Es war voll und ich hatte Mühe, den Kinderwagen und meinen damals dicken Babybauch noch in den Bus zu bekommen. In der Nähe der Tür war noch ein Sitzplatz frei und ich bat B-Hörnchen sich auf diesen, neben eine dort sitzende Frau zu setzen. B-Hörnchen schaute mich empört an und sagte überlaut und deutlich:“Mama! Die Frau ist viel zu dick! Da passe ich nicht neben!“ Ich dacht ich zerfalle zu Staub und Asche und erwiderte ebenfalls deutlich, dass sie (also das Hörnchen) aber auch sehr klein wäre, und das schon passen würde. Autsch…