Nachtrag zum Countdown 

Sowas!! Da überreiche ich dem Hörnchen gestern Nachmittag feierlich die Liste zum Abstreichen der Tage bis zur Einschulung, und was macht die???

Sie blickt etwa 3,5 Sekunden auf den Zettel und sagt:“Die 29 fehlt.“ 

In der Tat habe ich doofe Mama versehentlich 2×28 und keine 29 getippt. Grober Frevel!! Sie hat es dann schnell korrigiert und sich danach dann sehr gefreut. 

Advertisements

Countdown

Nach den Sommerferien kommt mein kleines B-Hörnchen in die Schule. Und so langsam wächst die Anspannung. Noch 68 Tage sind es, ab heute machen wir Kreuzchen.

Und nicht nur für sie wird es ein ganz besonders emotionaler und aufregender Tag sein. Auch für mich. Denn obwohl ich schon ein Schulkind im Haus habe, wird es für mich die erste Einschulung sein.

Damals, im Sommer 2013, als mein A-Hörnchen eingeschult wurde, lag ich mit dem erst wenige Stunden alten D-Hörnchen im Wochenbett und durfte selbiges noch nicht verlassen. Mein tapferer Mann hat das große Kind ganz allein eingeschult, mit alle Geschwistern und der Gefolgschaft aus Omas und Opas. Hier zu Hause hat eine sehr, sehr liebe Freundin alles vorbereitet, den Haushalt kurzerhand übernommen und meine Tränen getrocknet. So hatte es nicht kommen dürfen; doch D-Hörnchen hatte andere Pläne.

Und wie durch ein Wunder, hat dann auch ganz ohne Mama alles ganz wundervoll geklappt. Mein Großer hatte einen tollen Tag, alles lief wie geschmiert und gegen Nachmittag bin ich mit dem Kleinen Wurm sogar für eine Stunde auf der Feier im Garten gewesen.

Ich danke noch einmal denen, die diesen Tag so wunderbar gerettet haben. Um umso mehr fiebere ich der Einschulung meines B-Hörnchens entgegen. Jeden Tag, in den kommenden 68 Tagen!

Kennt ihr das noch?

Oh ja!! Das kenne ich noch. Das Gefühl, wenn man sich von zwei Seiten durch eine Sandburg gräbt, und sich dann die Hände in der Mitte treffen. Großartig!! 

Nach langer Zeit habe ich mich heute wieder daran erinnert. Euphorie, Freude, Stolz und Erleichterung. Das alles ist plötzlich da, und das wärend man bis zur Schulter im Sand steckt und bestenfalls die Hand des besten Kumpens hält. 

Taxxxiiiii

Vergangene Nacht um eins war unser Taxi da. 

Das spannende an der Geschichte? Nun, der eine oder andere kann sich vielleicht vorstellen, dass wir gar keins gerufen hatten. Als es nachts um eins klingelte erkannte ich nicht einmal das Geräusch. Der Menne wusste immerhin geistesgegenwärtig , dass der  ungewohnte Ton die Türklingel war. So wankte er an die Tür um festzustellen, dass er ein Taxi hatte. 

Die Fragen die bleiben : Hat uns wer veräppelt, hat sich wer vertan, oder hat mein Mann sich ein Taxi gerufen, welches er dann verleugnet hat als er feststellte, dass ich wachgeworden war. UND: Weiß der Taxifahrer, in welcher teuflischen Gefahr er sich befand, nachts um eins an einem Haus mit vier schlafenden Kindern zu klingen???????

Dufte

Nun ist der Tag gekommen, an dem ich den Mitarbeiterinnen bei Douglas ihre Existenzberechtigung zuspreche. Wer hätte das gedacht. 

Nachdem ich ja heut Mittag in Sachen ‚Duft‘  arg enttäuscht wurde, bin ich am Nachmittag in einer Filliale von Douglas gewesen. ‚Wer wenn nicht die‘ war meine Parole. 

Ja!! Wer wenn nicht die!! Endlich konnte meinem Verlangen Abhilfe geschaffen werden. Mit einigen einfachen Fragen ermittelte die kompetente Dane fünf Düfte, die ich mögen könnte. Alle fünf durfte ich danach anschnüffeln und ratz fatz hatte ich mich einfach so entschieden. Toll!! 

Auch wenn Sie vielleicht oberflächlich wirken, komisch gekleidet sind und ihr Arbeitsplatz auf mich alles andere als einladend wirkt; offenbar wissen Sie was Sie tun!!

Manchmal könnt ich kotzen!!

Vorhin kam mir der spontane Wunsch nach einem neuen Duft. Also nutzte ich die Anwesenheit meines Mannes und fuhr zum Rossmann an der Ecke um mich dort ein mal durch die Abteilung zu schnüffeln. 

In Geschäft war es nicht sehr belebt, ich schlenderte zum Tresen und fand niemanden vor. Da die Filliale neben den weggeschlossenen, teureren Düften auch günstiges Parfum führt, welches im Regal frei rum steht, ging ich zunächst dort hin. 

Leider gab es hier nicht viel zu schnüffeln. Wenige, zumeist leere Tester; viele verschweißte Päckchen. Also suchte ich eine Verkäferin. Auf meine Frage, ob man einen Duft testen könne, sagte sie ich wäre unverschämt. „Oder würden Sie noch ein Parfum kaufen das schon offen ist?“ pampte sie mich an. Ich schaute fragend aus der Wäsche und sagte, dass meine Kaufentscheidung jedoch stark erschwert ist, wenn ich nicht wisse was wie riecht. Sie sah das anders und ich verließ das Geschäft. 

Als Nächstes wollte ich beim Aldi Frust-Kekse kaufen; die Schlangen bis zur Kühltheke vermiesten mir auch dieses Vorhaben. Wieder zu Hause angekommen fand ich keinen Parkplatz. Als ich mich endlich in eine Lücke geekurbelt hatte, begann es zu schütten wie aus Eimern. 

Und anstatt wohlduftend zu Hause Kekese zu essen, sitze ich nun in Auto, stinkig, und mag nicht aussteigen. Außerdem muss ich pinkeln…

Tödliche Gefahr

Eben, beim Frühstück, krabbelte an der Wand hinter dem C-Hörnchen, der ein Schuster/Langbein lang. Da ich wohl weiß, wie sehr C-Hörnchen sich vor den Tieren gruselt, bat ich A-Hörnchen, der daneben saß, das Krabbeltier zu entfernen. 

Mein Sohn stand gemach auf und machte sich an Werk. Dann mischte sich Papa ein und sagte (vielleicht etwas unüberlegt):“Pass auf, die sind ganz fies!“ 

Was er sagen wollte: Pass auf, die Viecher sind schnell und schwer und fangen, die schlüpfen durch jede Lücke. 

Was A-Hörnchen hörte war: Piiiiiiippp

Und was C-Hörnchen hörte: Pass auf! Die Viecher sind brandgefährlich. Die haben riesen Zähne und beißen dir binnen Sekunden die Finger ab. Die Essen Finger mit Satz und Pfeffer zu Frühstück . Und dann musst du sterben!!!!

Er hat das Ding dann raus gebracht. Und er hat überlebt. Und wir mussten C-Hörnchen trösten. 

Putztag

Wärend ich den Tisch abwischte, fand das D-Hörnchen es eine ausgemachte Frechheit, dass ich den Lappen hatte, und nicht er. Nachdem ich ihn vertröstet hatte wischte ich weiter. Als ich das nächste Mal hinsah, putze er emsig mit seinem Pulli er die Bank. Süß!!!!

   
 

Größere und kleinere Diskussionen

Heute Abend war in der zukunftigen Schulklasse meiner Tochter der 1. Elternabend. Zu Beginn bat die Lehrerin die Eltern, ein mal zu sagen zu welchen Kind sie gehören, und ob sie schon ältere Geschwister an der Schule hatten. 

Ein Vater stellte sich vor und sagte seine Tochter käme als erstes Kind an diese Schule. Weiter sagte er:

„Unsere grosse Tochter war an der.. äh… die war an der … “ Die Mutter zischte:“Schule sowieso!“ Vater wiedersprach empört:“Nein, da war die nicht. Das war die Schule..wie heißt die denn noch…“ Binnen dieser wenigen Sätze waren die Eheleute in eine Diskussion verfallen, die es in sich hatte. Auch nach über einer Minute, in der alle anderen fragend in ihre Richting starrten, konnten sie sich nicht einigen. Der Ton wurde immer rauer. 

Eine Mutter fasste sich ein Herz und versuchte die Situation zu entschärfen indem sie sagte, die Tochter wäre bestimmt schon sehr groß und lange aus der Grundschule. Extrem angefressen zischte die Mutter noch schnell das Wort ‚6. Klasse‘ und dann war zum Glück der nächste dran.