Karrierefrau 

Nach dem Lesen eines Beitrages meiner Blog-Kollegin Schimpfmalmama, möchte auch ich ein paar Sätze zum Thema Arbeit und Geld verlieren. 

Früher habe ich 75% gearbeitet. Mein Job war 70km entfernt und ich hatte Steuerklasse 5. Da wir aber mit uns waren bin ich halt gefahren und habe gearbeitet und habe am Ende fast Nichts übrig gehabt. Aber ich hatte ’nen Job, habe Berufserfahrung gesammelt. Es war ok. 

Nachdem ich Kinder bekommen hatte, und ein Mutti wurde, stellte ich zunehmend fest, dass mir meine schöne Zeit zu schade ist. Es kam mir vollkommen irre vor, meine Kinder für viel Geld wegzugeben, um dann für zu wenig Geld wohinzugehen, wo ich eigentlich nicht sein will. 

Um das nicht falsch zu versehen, ich mag meine Arbeit. Ich mache sie gern, aber mehr mag ich meine Kinder. Viel mehr. Ich mag auch Geld, kaufe gern tolle Dinge und hätte lange Listen im Kopf, was ich alles erleben und kaufen möchte. Noch mehr aber mag ich es Zeit mit diesen wunderbaren, kleinen Menschen zu verbringen, die viel zu schnell von ganz alleine von mir weg gehen. 

Und dann? Wenn sie mich alle nicht mehr als Rudelführerin brauchen, ich nicht mehr die Nr. 1 bin; dann gehen ich wieder viel und sinnlos arbeiten. 

Aktuell verbringe ich meine freie Zeit mit einem Studium. Dort kann ich meine Zeit und meine Prioritäten frei einteilen. Und wenn die Kinder dann eines Tages groß sind, mache ich meine 2. Karriere.  Jetzt ist die 1. dran, die Wichtige. Die als Mama. 

2 Gedanken zu “Karrierefrau 

  1. Das hast du super beschrieben und lieben Dank auch fürs verlinken ☺️! Ich frage mich auch, warum ich für einen Hungerlohn arbeiten gehen soll, nur um die Kinder betreut zu wissen!!! Das ist doch total bescheuert!!! Klar, würde ich meinen Job noch so lieben wie früher, wäre für mich alles klar, aber jetzt? Ich finde es super, dass du dich so offen für deine Kinder entscheidest!!! Heutzutage wird man ja schon schräg angeschaut, wenn man mehr als ein Jahr Elternzeit nimmt 😁!!! Vielleicht sollte ich das Jahr nutzen und mich auch in einem ganz anderen Bereich fortbilden. Aber Studium und vier Kinder ist sicherlich auch kein Zuckerschlecken, oder?

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    1. Studium mit Kindern ist meine bewusste Entscheidung pro Kinder und pro Zukunft. Auch wenn es manchmal stressig ist, ist es MEINE Entscheidung für UNS. Nicht die eines popeligen Arbeitgebers. Nur Mut!!

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