Die Eier in der Wurst

Auf unserer Leberwurst steht: 

ECHTE PROBSTEIER

Wikipedia sagt:

Propst ist ein Titel innerhalb der Organisation der christlichen Kirchen. Er entstand aus lateinisch praepositus, über mittellat. propostus, Vorgesetzter, und wird oft, teilweise auch offiziell, aber nach der Wortherkunft unrichtig, Probst geschrieben. Gelegentlich wird die Schreibung Probst von probatus‚ erprobt, bewährt abgeleitet.

Und aber ; was sind  denn dann die Eier und warum in unserer Wurst, und wozu soll das gut sein? Ich bin verwirrt. 

Feriengaudi

Meine drei Großen sind (wie schon in den letzten Jahren) in den ersten zwei Wochen der Sommerferien tagsüber im Feriencamp des Arbeitgebers meines Mannes. 

Auf einem weitläufigen, wunderschönen Gelände verbringen die Hörnchen ihre Tage zwischen urigen Wohnzelten. In diesem Jahr ist das Thema ‚Kinderzirkus‘, was sich bei der großartigen Umgebung anbietet. 

Und nun Dauerregen.  Dauer Dauer Dauerregen und mein Mutti-Hirn läuft heiß. Was sollen die Armen Kinder den ganzen Tag tun, werden die da auch nicht kalt; nass werden sie bestimmt. Und wird das auch nicht doof. Soll ich sie lieber zu Hause (bei Muttiiii) lassen?

Und nachher werde sie strahlend ankommen weil es bestimmt ganz ganz toll war! Und nass werden sie sein. Och manno!

Happy Wursttag 

Als ich kürzlich in die Runde fragte, was wir malwieder machen wollen, lautete die Antwort meines B-Hörnchens: Wursttag!

Liebe Vegetarier, die folgenden Inhalte sind für euch ungeeignet und können eure Gefühle verletzen. Für alle anderen, hier die Menüfolge:

Frühstück: Bagels mit Variationen von Wurst; Edelsalamie, Schinken, Blut- und Leberwurst. 

Mittag: Bockwurstwurst mit Gemüsebeilage, dazu Minisalamie verschiedener Aromen

Abendessen: Bratwurstvariationen von Grill, angereichert mit Gemüse und Brot der Saison

Für den kleinen Hunger zwischendurch halten wir Bifi bereit. 

Und nachher geht das B-Hörnchen zum Reiten; da gibt es dann … 

Na, ne Bifi natürlich! 

Karrierefrau 

Nach dem Lesen eines Beitrages meiner Blog-Kollegin Schimpfmalmama, möchte auch ich ein paar Sätze zum Thema Arbeit und Geld verlieren. 

Früher habe ich 75% gearbeitet. Mein Job war 70km entfernt und ich hatte Steuerklasse 5. Da wir aber mit uns waren bin ich halt gefahren und habe gearbeitet und habe am Ende fast Nichts übrig gehabt. Aber ich hatte ’nen Job, habe Berufserfahrung gesammelt. Es war ok. 

Nachdem ich Kinder bekommen hatte, und ein Mutti wurde, stellte ich zunehmend fest, dass mir meine schöne Zeit zu schade ist. Es kam mir vollkommen irre vor, meine Kinder für viel Geld wegzugeben, um dann für zu wenig Geld wohinzugehen, wo ich eigentlich nicht sein will. 

Um das nicht falsch zu versehen, ich mag meine Arbeit. Ich mache sie gern, aber mehr mag ich meine Kinder. Viel mehr. Ich mag auch Geld, kaufe gern tolle Dinge und hätte lange Listen im Kopf, was ich alles erleben und kaufen möchte. Noch mehr aber mag ich es Zeit mit diesen wunderbaren, kleinen Menschen zu verbringen, die viel zu schnell von ganz alleine von mir weg gehen. 

Und dann? Wenn sie mich alle nicht mehr als Rudelführerin brauchen, ich nicht mehr die Nr. 1 bin; dann gehen ich wieder viel und sinnlos arbeiten. 

Aktuell verbringe ich meine freie Zeit mit einem Studium. Dort kann ich meine Zeit und meine Prioritäten frei einteilen. Und wenn die Kinder dann eines Tages groß sind, mache ich meine 2. Karriere.  Jetzt ist die 1. dran, die Wichtige. Die als Mama. 

Sch(w)uli

Der Irrsinn nimmt seinen Lauf. Nachdem sich C-Hörnchen ja eine Wassermelone im Spielzeuggeschäft ausgesucht hatte, waren noch ein paar Euronen übrig. Das Hörnchen entschied sich für eine wunderschöne, Pinke Schildkröte. 

Vorhin fragte der große Bruder dann, wie die Kröte heißt. Ihre Antwort: Schwuli! Nachdem wir aufgehört hatten zu lachen, rieten wir ihr dann dazu, den Namen noch etwas abzuwandeln. Nun heißt die Schildkröte ‚Schuli‘, was nicht ganz so lustig aber viel besser ist. 

Eine Wassermelone

Heute waren wir bei Uroma und Uropa. Und zum Abschied drückte man jedem Kind einen 50€ (!!!) Schein in die Hand mit den Worten:“Kauf dir was schönes!“

Im Auto ging dann das große Planen los. A-Hörnchen wollte Lego und einen SuperSoker. B-Hörnchen träumte von einem großen Kuscheltier und D-Hörnchen freut sich über ‚Atus‘. C-Hörnchen strahlte und sagte:“Ich will eine große Wassermelone!“

Stille im Auto. Staunen. Zweifeln. Und dann die klärenden Worte:“ Dann kann ich euch alle nass spritzen!“ 

Eine Wasserpistole sollte es also sein. Logisch. 

82 Zähne

Mammutaufgabe: Zahnarzt. Alle vier waren fällig und somit stratzten wir in die Praxis. Ich persönlich habe eine Heidenangst vor dem Zahnarzt und überwinde mich hoch selten dorthin zu gehen. Das soll aber eine andere Geschichte sein. 

A-Hörnchen wollte allein ins Behandlungszimmer, somit warteten wir erstmal 10 Minuten und gucken Bücher. 

Anschließend fliegender Wechsel; A-Hörnchen lesen im Wartezimmer, alle anderen Hörnchen und Mama in d Behandlungszimmer. Auch B- und C-Hörnchen haben sich tapfer auf den Stuhl getraut und zu meiner großen Überraschung hat sich auch das D-Hörnchen in seinen Mini-Mund gucken lassen. 

Resultat: 4 Kinder und 82 wunderschöne, weiße, intakte Zähne. Und die bleibende Verwunderung darüber, was einen Menschen dazu veranlasst, ZAHNARZT zu werden… Man kann sich nur wundern. 

Flucht und Hilfe

Auch unsere Stadt nimmt zur Zeit Flüchtlinge auf und auch in unserer Stadt fehlt es an allen Ecken und Enden. Überall werden Dinge gebraucht und so haben wir heute unseren zweiten Ferientag dem Thema Flucht und Hilfe gewidmet. 

Ich habe versucht den Kindern zu erklären, was Flucht ist (jedem in seinen Möhlichkeiten). Jeder hat etwas aus seinem Fundus ausgesucht, was er verschenken möchte. Anschließend waren wir shoppen in der Drogerie; Schampoo, Zahnbürste, Seife etc. Es fiel den Hörnchen nicht schwer zu erraten, was man braucht wenn man nichts hat. Nun werden Pakete gepackt und dann ausgeliefert. 

Schöner Tag, gutes Projekt.