Nachtrag zu „Ein Traum III“

Nachdem ich feststellen musste, dass es zu zahlreichen Missverständnissen gekommen ist, hier eine Richtigstellung:

Ich habe keinen Wohnwagen gekauft. Ich habe auch keinen Kleinwagen gekauft und ich wäre auch nie nie niemals so dumm irgendetwas in der Art zu tun. Vielleicht auch schlicht zu spießig oder zu feige, jedenfalls stellt etwas derartiges keine Option dar. 

Es war ein Traum. Augen zu, Nacht an. Morgen da; Traum zu Ende. Nicht mehr und Nicht weniger. 

Vertan vertan

Oh jeh! Gerade kam das C-Hörnchen aus ihrem Zimmer. Stolz wie Oskar:Sie  hatte sich  schon allein angezogen! 

Vor etwa 10 Minuten war der Menne nochmal nebenan, beim D-Hörnchen. Irgendwie muss C-Hörnchen davon wach geworden sein. Und weil ja offenbar morgens ist, hat sich das kleine Mädchen schon mal ganz schnell angezogen. Arme Maus, sie war wahnsinnig enttäuscht und ist jetzt zum 2. Mal zu Bett gebracht worden. 

Cake Pop

Kicher** Heute Nachmittag hatten wir Cake Pops. Und als die Kaffeetafel aufgehoben wurde, blieben die restlichen Pops stehen, auf dem Couchtisch. Was offenbar keiner bemerkte: das D-Hörnchen auch noch im Wohnzimmer war. 

Das Resultat zeigt das Foto:  

Männer! Ach nee; Männchen

Heute beim Saubermachen…

Ich bin in Begriff in Küche und Esszimmer zu saugen und zu wischen. Stühle usw. sind bis auf einen auf dem Flur, alles mögliche ist hochgestellt. Der Staubsauger steht in den Startlöchern und dann kommt A-Hörnchen rein. 

Er setzt sich mit einem unglaublichem Selbstverständnis auf den letzten Stuhl, den ich grade raustragen wollte, und seufzt tief. 

Ich teile ihn mit, was gerade meine Absicht war, worauf er angestrengt antwortet:“Das stört mich nicht wenn du saugst, Mama. Mach ruhig!“ Ich sah ihn zweifelnd an und teilte mit, dass er im Weg sitze. Kopfschüttelnd deutete er an die Füße hoch zu nehmen; daraufhin geleitete ich ihn raus. 

Männer!! Na ja, was mal einer werden will. 

B-I-N-G-O

Um künftige Spielplatzbesuche zu versüßen, habe ich ein Spielplatz-Bingo erstellt, das neun Klassiker zusammenfasst. Viel Spaß!!!

1. Ambitionierte Eltern versuchen immer wieder das vergnügte Baby davon abzuhalten Sand, Stock, Stein oder Schaufel in den Mund zu nehmen. Die verschluckte Sandmenge kann dadurch nicht reduziert werden, aber der Spielplatzbesuch wird erheblich viel nerviger!

2. Das Kind will etwas was es noch nicht kann, das ein anderer hat oder von dem seine liebenden  Eltern nicht wollen, dass es es hat. Was folgt ist von Dauer und laut: Der Brüllanfall. 

3. Verzweifelte Eltern folgen dem Kind auf das engste und vollste Klettergrüst. Ziel hierbei: Das Kind zu bergen, dass oftmals einfach beschlossen hat geborgen werden zu wollen. 

4. Verzweifelte Eltern rutschen, meist histerisch gackernd, mit dem Kind, um ihm beizubringen, dass Rutschen lustig ist. 

5. nicht schön, aber gehört dazu. Aua halt. 

6. Eltern sind gern skrupellos genug sich mit Kippe im Hals an die Sandkiste zu setzen. 

7. Besorgte Eltern lassen keine Gelegenheit aus, ihrem Kind mitzuteilen, dass es etwas nicht kann. 

8. Elternteil steht am Fuße des Klettergerüstes und schreit zB rauf, dass das Kind vorsichtig, langsam, freundlich, schnell oder … Irgendwie anders zu sein hat. 

9. Traurig guckendes Kind an der Wasserpumpe, an der 10 Kinder nackend im Matsch spielen, bekommt die Anweisung:“Spiel da doch mit, aber mach doch nicht dreckig!“ Geht im Zweifelsfall auch an einer Matschpfütze.

Heute war Silvester!!

Ein frohes neues Jahr allerseits!! 

Ja, ihr habt richtig gelesen! Heute haben wir Hörnchens‘ Silvester gefeiert, und dadurch den entgültigen Beweis geliefert, dass das Jahr genau sechs Monate und 18 Tage hat. Wie es dazu kam? Also…

Wir waren an der See und haben meine liebe Schwester und ihreN Sohnie besucht. Am Abend wollten wir alle zusammen einen Amerikanischen Diner besuchen. 

Schon am Nachmittag stellten wir fest, dass trotz angeblicher Öffnungszeiten von 10-2 Uhr keiner ans Telefon ging um unsere Reservierung entgegen zu nehmen. Bei dem Versuch eine Email zu senden, stellten wir außerdem fest, dass diese nicht zugestellt werden konnte. Trotzdem fuhren  wir um 17.00 Uhr in Richtung Diner um zu Abend zu essen. Dank der hervorragenden Orientierung aller Beteiligten und deren Navis haben wir die 15 km in nur 50 Minuten locker geschafft. Um dann festzustellen, dass der scheiss Laden ausgebrannt ist. Großartig..!

Und so standen wir da. 5 hungrige Kinder, drei verzweifelte Erwachsene und die Feststellung, dass es auf dem Lande nicht allzu viele Möglichkeiten gibt, mal eben mit so vielen Kindern zu essen. Und dann stand es im Raum. 

MC DONALD’S

Meine Hörnchen protestierten lauthals, da wir ja Silvester 14/15 geschworen hatten DA ein Jahr lang nicht hinzugehen. Und dann das. Tjaaaa, und so kam es, dass ich in der Not vorgeschlagen habe, einfach zu spielen, dass Silvester ist. Kurzerhand haben wir uns allen ein frohes neues Jahr gewünscht um dann festzustellen, dass wir all die Monate lang nicht wirklich was verpasst haben. Somit wird die Abstinenz weiter fortgeführt, um eine Erkenntnis reicher. 

2xSt

Immer wieder zu den Sommerferien  bekommen wir einen Brief. Einen Brief vom Finanzamt, in dem sinngemäß steht: Haltet euch ran!

Steuererklärung. Das heißt: Unterlagen sortieren, Daten erfassen, Fachchinesisch und leider auch jedes Mal Streit. Dabei sind die Aufgaben klar verteilt! 

Mann: Steuerprogramm besorgen, aufspielen und mit allen grundlegenden Tatsachen füttern. 

Frau: Papiere zusammensuchen, ordnen und zusammenrechnen. 20 Kubikmeter Zettel sortieren und feststellen, dass es klüger wäre, das regelmäßig zu tun. 

Im Finale setzten wir uns dann zusammen und versuchen den ganzen Mist in den Computer einzugeben. In aller Regel dauert das ganze um die 5 Stunden; wobei mindestens drei mit Streiten verbracht werden. Heute dann der Durchbruch: 2 Stunden, ohne Streit. Alles fertig!! Und im kommenden Jahr bleibe ich am Ball und sortiere von Anfang  an… Bestimmt!!

Ein Traum III

Vergangene Nacht habe ich einen Wohnwagen gekauft. Ein Schnäppchen für sage und schreibe, nicht mehr als 16.000€. Ein wahrer Schatz. „1000€ pro Jahr das es ihn gibt!“ sagte der Verkäufer, und ich war überzeugt!!

Gekauft habe ich das Schmuckstück für einen Urlaub mit der ganzen Familie; der Wagen war opulent. Ca. drei Meter lang, zwei breit. Gelblich angelaufen und innen mit baunem Velours ausgestattet. Wahrlich schmucke!

Da 16.000€ recht viel sind, habe ich mir den Wagen mit meiner Schwester geteilt. Jeder die Hälfte halt. Ungeklärt bleib die Frage, ob wir gemeinsam verreisen sollten; mit neun, fast 10 Personen, oder ob wir von Woche zu Woche tauschen sollten. Die Tatsache, dass über 100 km zwischen uns liegen, macht aber auch diese Option wenig schmackhaft. 

Am wenigsten schmackhaft war die Tatsache, dass mir erst als ich mit dem Wagen nach Hause kam auffiel, dass unser Auto keine Anhängerkupplung hat. Bitte einfach nicht weiter darüber nachdenken, wie ich den Trailer nach Hause bekommen habe. 

Jedenfalls erwarb ich letztlich noch einen hübschen Kleinwagen (Twingo oder so) um den Wohnwagen dann nach Süditalien zu ziehen. 

Schönen Urlaub allerseits!!