Home

Zu Hause. Home sweet Home. Und: Zu Hause ist es doch immernoch am schönsten.  Und: Koffer auspacken und Rasen mähen und Kühlschrank leer und Wäsche waschen und und 

Und Urlaub ist einfach viel schöner! Holy holiday und Sweet escape. So ein erster Tag zu Hause zwickt. Alle müde, motzelig und zu faul. 

Na ja, morgen ist dann ja schon der 2. Tag. Und dann ist alles wieder gut. Bestimmt. 

Augenblick verweile…

Nun ist er fast da, der Abschied vom Urlaub. Wehmut macht sich breit. Große, dicke, fiese Wehmut. Während ich oftmals am Ende eines Urlaubs feststelle, dass es nun auch gut ist, könnte ich grad heulen. 

Wir sind doch noch gar nicht fertig. Liebes Meer, wir haben noch nicht zu Ende gebadet. Lieber Sand, wir wollen noch buddeln. Liebe Pferde hinter dem Haus, wir wollen euch noch weiter begucken. Liebe Dünen, Ihr seit so schön. Es ist einfach zu schön. Viel zu schön um einfach zu gehen. 

Augenblick verweile, du bist so schön!!

Mein Schatz!

Wir hatten ein Quad geliehen. Na ja, sowas ähnliches zumindest. Mit diesem irren Gefährt sind wir an das Kap der Insel gafahren, von wo aus man alles sehen kann. 

  
Alles? Na ja, wir sahen nicht so viel. Aber C-Hörnchen, die sah die wesentlichen Dinge!! Irgendwo zwischen Sand und Gräsern fand sie ein kleines, grünes Zahnrad, einfach so. Welch ein Schatz in dieser Einöde!! 

Sie hütete ihren Schatz wie ihren Augapfel, bis er ihr auf der Rückfahrt aus der Hand hüpfte. Es folgte eine Vollbremsung und eine Suchaktion, in die auch ein paar Passanten einbezogen wurde. Zum Glück ein Erfolg. 

Nach diesem Zwischenfall kam der Schatz in meinen Rucksack; wo er seit zwei Tagen liegt und nicht vermisst wird. 

  

Die Flut

Heute am Meer..

Eine große Trutzburg gebaut, damit die Flut nicht an den Strand kommt. Gegraben und gebuddelt und den Bau tapfer verteidigt. Irgendwann dann ist die Burg weg. Erschöpft blicken wir Helden auf den spärlichen Rest. Und da spricht das B-Hörnchen:

„Mama! Da haben wir aber auch echt Glück, dass die Flut ausgerechnet heute kommt!“

Was sie nicht weiß: Ich habe den Mann im Mond bestochen, damit das so passt!

Böse Mama

Heut früh war ich auf dem Weg ins Bad. Im Treppe-raufsteigen hörte ich, wir D-Hörnchen beim telefonieren mit der Fernbedienung versehentlich den Fernseher anschaltete. 

Eine Sekunde hielt ich inne. Und dann tat ich es zum ersten Mal. Ich ging einfach weiter und ließ den elektronischen Babysitter ins Haus. 

Binnen weniger Sekunden waren alle Hörnchen auf dem Sofa versammelt. A-Hörnchen übernahm die Kontrolle und schnell war das passende Programm gefunden. Und ich?

Ich böse, faule, ignorante, schlechte Mutter ging für 10 Minuten ins Bad. Ich putze sogar noch das Waschbecken und zog mich an. Niemals zuvor hatte ich das getan, also mit dem Fernseher. Tausendfach hatte ich es verurteilt die Kinder vor der Glotzte abzustellen, und nun haben sie es selbst getan. Wobei, ich war das ja nicht. Ich habe lediglich nicht interveniert. 

Zugegeben, das machs nicht besser, konsequenter oder irgendwas, aber es ist ja auch Urlaub;)

Planungen 

Unser Tagesplan für morgen:

Nass machen, dreckig machen, blau frieren, trocken machen, weiter dreckig machen, Essen, wieder nass machen, wieder dreckig machen, wieder kalt werden, wieder trocken machen, weiter dreckig machen, Essen, Radfahren, Essen. 

Das muss reichen. Wir werden alles mit größter Sorgfalt ausführen und alle uns anvertrauten Aufgaben sehr ernst nehmen. 

Statistik 

Eine Margarine wird aktuell damit beworben, dass sie

52% weniger Fett hat, als Butter mit 82% Fett. 

Das ist toll, zumindest klingt das so. Aber was ich mich frage ist, wieviel Prozent der Werbekonsumenten und Innen kapieren eigentlich, was das jetzt heißt? 

Ich für meinen Teil ess‘ weiter Butter. Die hat Fett und macht fett. Da weiß man was man hat. 

Eine wichtige Frage:

Manchmal muss man sich sehr wundern. Eben waren wir am Strand. Es regnete als wir zwischen rund 300 Strandkörben tobten und buddelten. 

Etwa 1/3 der Körbe war dicht und unvermietet. 2/3 waren offen aber verwaist. Um fast alle Körbe waren Ruinen von Burgen, Mauern und Kunstwerken. 

Meine Kinder spielten zwischen den Burgen und Wällen und machten sich daran, durch die eine oder andere Mauer einen Tunnel zu graben. 

Nach rund zwei Stunden angestrengtem Buddeln kam eine Frau mit drei recht großen Kindern (ca. 8,10&12), wir waren just im Aufbruch. Sie baute sich vor uns auf und sagte:“Jetzt müssen Ihre Kinder unsere Burg aber auch wieder aufbauen! Sie haben ja Schaufeln dabei!“ In der Tat war der Wall der Damen etwas angegraben. Das Schlimmste Unheil hatte der Regen geleistet, das zwei-schlimmste unser böses D-Hörnchen, dass auf dem Po etliche Male den Haufen runtergerutscht ist. 

So, nun aber die wichtige Frage: Sind wir jetzt schlechte Menschen? Wir haben gar nichts repariert und sich kichernd abgezogen. Soll sie doch beim nächsten Mal ’n Schild aufstellen; oder ’nen Wachhund!!  

Zwanzig Kilo

Heute morgen waren wir an einer Kletterwand. Ein großes Schild wies uns hin: Kinder ab 6 Jahre und 20 kg.  Unsere unangefochtene Kletterkönigin, das B-Hörnchen, stellte sich sofort in die Schlange der Wartenden. Als sie an der Reihe war musste sie auf die Waage. 

19,1 kg. 

B-Hörnchen war zu leicht. Zunächst weinte sie bitterlich, dann musste sie zur Toilette. Hinterher sah sie mich ehrgeizigen Blickes an. „Wieviel Wasser müsste ich trinken, damit ich schwer genug bin?“ 

Nach dem Pipi machen wog sie noch 19,0 kg. In nur 6 Minuten trank das Kind einen Liter Wasser und brachte das Personal zum staunen.  Anschließend kletterte sie wie eine Göttin alle drei Kletterwände und bekam mächtig Applaus. Seit dem rennt sie ständig zum Klo.