Ich geh auf’s Klo

Heute ist ein Feiertag. Der Menne muss arbeiten, fast den ganzen Tag. Ich sitze zu Hause, mit vier mittelmäßig gelaunten Kindern und langweile mich zu Tode. 

Ich mag diese tristen Tage nicht, an denen keiner Lust hat hier zu sein, aber auch keinem was einfällt, was man tun kann. 

Heut Nachmittag, da gehen wir dann raus. Und bis dahin muss ich mich irgendwie unsichtbar machen, damit sie mir nicht den letzten Nerv rauben. Und eben kam mit der Geistesblitz. Ich geh auf’d Klo!! 

In dem Buch „Angelas ashes“ beschreibt Fank McCourt:

The rain drove us into the church – our refuge, our strength, our only dry place. At Mass, Benediction, novenas, we huddled in great damp clumps, dozing though priest drone, while steam rose again from our clothes to mingle with the sweetness of incense, flowers and candles.

Und genauso ist es hier auch. Auf dem Klo habe ich meine Ruhe. Himmlische Einsamkeit, ich werde nicht verfolgt und plötzlich bin ich unsichtbar. Was für ein schöner Ort!!

Ein Gedanke zu “Ich geh auf’s Klo

  1. Komisch. Ich hab immer das Gefühl, dass, sobald man auf dem Klo sitzt, alle aus ihren Löchern gekrochen kommen und eben diese gewünschte Ruhe stören… 😯

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