Zu früh gefreut

A-Hörnchen war heute allein mit der Straßenbahn auf Tour. Die Anweisungen an ihn waren denkbar einfach: 

An Haltestelle ‚xx Krankenhaus‘ steigen die anderen aus. Dann rufst du mich bitte an! 

Zur erwarteten Zeit klingelte mein Telefon und das Hörnchen war dran:“xx Krankenhaus war jetzt. Tschüss!“ Aufgelegt. 

Mein super Plan war es, ihm nun zu sagen, wann wir uns wo treffen. Sein Plan war, dass das schon irgendwie klappt. Also sprang ich auf mein Fahrrad und für fix an die Haltestelle ‚drei nach xx Krankenhaus‘, an der A-Hörnchen aussteigen sollte. 

Ich wartete. Ich wartete lange. 10 Minuten, 15 Minuten, 20 Minuten. Ich wurde nervös, sehr nervös. Sein Handy hatte er ausgemacht. Klar. Und ich wartete und redete mit gut zu, dass er sich ja melden würde, wenn etwas wäre. 

Und ich wartete. 30 Minuten lang, und da kam das Hörnchen aus der Bahn. Er strahlte mich stolz an, ich glotzte ihn perplex an. „Wo warst du?“ Sagte ich ruhig aber bestimmt. A-Hörnchen verstand nicht und entgegnete:“In der Bahn?! Und außerdem,“ führte er fort „waren es bis hier her, vom Krankenhaus nicht 3 Haltestellen sondern 12!“  

Da dämmerte es mir! Auf der Strecke waren zwei Krankenhäuser! Er hat alles richtig gemacht, an der Haltestelle mit dem Krankenhaus-Mama anrufen! Nur dass Mama ein wichtiges Detail vergessen hatte.. Die anderen waren tatsächlich bis zum 2. Krankenhaus mitgefahren. 

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