Mümmelade

Unser Garten schenkt uns jeden Sommer ganz, ganz viele Beeren. Und wir schenken jeden Winter ganz, ganz vielen Beerenmarmelade. 

In diesem Jahr gibt es 5 kg Beerenmix-Kokos mit Zimt. Leggaaaaa!!!!

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Arme gequälte Kreatur

Fast täglich warten in meinem Facebook-Account Bilder und Filme von entsetzlich gequälten Tieren. Schweine, Hunde, Pferde, Kühe.. Jeden Tag ein anderes Tier, das Schicksal aber immer das Gleiche: Tod und Qual für mensches Begehr und Wille. 

Dass das grausam und abartig ist, steht nicht zur Debatte. Wirklich bescheuert hingegen sind die oft zahllosen Komenntare der betroffenen Menschen. „Man sollte den Menschen das selbe antun!“ Oder „die Leute alle abschlachten..“  

Ist das denn wirklich eine Lösung, frage ich nun immer. Nein, natürlich nicht, Völliger Blödsinn!! Ihr Menschen, Konsumenten da draußen; überlegt doch bitte mal, für was all diese Gräueltaten begonnen werden. Für euch! Für eure Klamotten, euer Futter und euren Style. Und das Einzige  was vielleicht hilft ist beim shoppen das Gehirn zu benutzen und bewusst kluge Dinge zu kaufen. 

Geht nicht? Ist zu teuer? Tatsächlich stelle ich fest, dass es oftmals enorm viel weiter hilft einfach von allem etwas weniger zu haben. Und wenn man dann einfach das gleiche Geld investiert, kommt’s auf’s gleiche raus. Peng. Und mal ganz im Ernst: Das bringt zumindest mehr als Menschen zu quälen zu verurteilen oder zu beschimpfen. 

Apple bites back

Heute ist mir nach getaner Arbeit mein Apfel auf den Fuß gefallen. Genauer gesagt rutschte mit der Apfel aus der Hand und damit ihm nichts zustößt, habe ich geistesungegenwärtig versucht den Apfel  mit dem Fuß zu fangen. 

Dumme Idee. Was in Falle eines handelsüblichen Obststückes schon etwas schmerzlich, jedoch wenig tragisch gewesen wäre, erwieß sich im Falle meines MacBooks als äußerst schmerzhaft und nicht ganz ohne. Das Ding knallte mit hochkant auf den Fussrücken. Meinen Fuß schmückt nun ein langer blauer Streifen, er liegt hoch und trocken und macht mächtig au. 

Dem Apfel geht es bestens. Keine Ausfallerscheinungen, kein Klötern. Äpfel sind robust. Robuster als man denkt und in jedem Fall robuster als Füße. 

Fahrgemeinschaft

Damit meinem B-Hörnchen auf dem Schulweg nichts schlimmes passiert, soll sie den Weg zusammen mit einigen anderen Mädchen zurücklegen. Morgens treffen sie sich vor unserer Tür, Mittags sollen sie sich auf dem Schulhof treffen und dann gemeinsam los fahren. 

Was so einfach klingt, hält inzwischen den halben Stadtteil in Atem. B-Hörnchen schafft es mit einer Verlässlichkeit von 100% am falschen Ort zu stehen, die Verabredung ganz zu vergessen oder wie heute, mit einer Namensfetterin des eigentlichen Dates mitzugehen und das dann auf halber Strecke erst zu bemerken. Und so fährt die 50% der Strecke mit Hanna 2 und lässt mich dann von deren Mutter anrufen, um das Versehen zu schildern. Ich rufe die Mutter von Hanna 1 an und erkundige mich, ob Hanna 1 inzwischen ohne B-Hörnchen aufgetaucht sein. Zu Glück hat Hanna 1 B-Hörnchen aber auch vergessen. Und so verbleiben drei etwas verwirrte Mütter…

Besorgte Website

Putzig. Als ordentliche Studentin bin ich unter anderem im Netzwerk ‚Studydrive‘ angemeldet. Auf dieser Plattform werden mehr oder weniger regelmäßig Materialien zu den einzelnen Veranstaltungen hochgeladen, von Kommilitonen. Ich agiere dort höchst selten und nie aktiv. 

Viel häufiger hingegen bekomme ich beinahe besorgte Emails von der Plattform. Der Inhalt ist jedes Mal großartig:

A lot of things happened in your courses. We don‘t want you to miss out on important stuff for your studies. That is why we quickly inform you about the most interesting updates.

Recent activities in your courses:

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new files. Check your courses

Ich sehe, da lohnt es sich alsbald vorbei zu schauen!! 

Nikolaus und andere Katastrophen 

Da finde ich in einer Facebook-Gruppen einen Thread, der von einem großen Problem handelt. Vorweg, das was jetzt kommt ist nichts für schwache Nerven, dieses Problem ist brisant, dramatisch und am Zahn der Zeit. 

NIKOLAUS FÄLLT DIESES JAHR AUF EINEN SONNTAG. 

Und für alle taktlosen, unempathischen Dampfnudeln unter euch, die nicht verstehen was das bedeutet: Sonntags haben die Geschäfte zu!! Und das bedeutet, dass man nicht in der City NIKOLAUSLAUFEN kann. DRAMA!! Was also tun? Vorziehen, verschieben? Was ist denn der Sachen angemessen, oder gibt es dazu ein Gesetz? 

Fassungslos über dieser Art Problem, konnte  ich es mir nicht verkneifen etwas dazu zu schreiben. Nun bin ich eine taktlose, einsame Kinderhasserin, die einfach gar nicht verseht, wie wichtig das ist. Wohl wahr, ich verstehe das nicht. Ich finde das sogar hoch albern. Höchst albern. Dämlich… Egal. 

Wenn Silvester mal auf ’nen Samstag fällt, beantrage ich es zu verschieben, damit der 1. Januar nicht einen Sonntag blockiert und mit einen freien Tag klaut. Und wenn ich grad dabei bin, versuche   ich es mit Heilig Abend. Und Ostern und Pfingsten sind zukünftig Dienstags. So!!

Gnadenlos; im Schwimmbad

Im Schwimmbad erinnerte ich das D-Hörnchen etwas regelmäßiger daran, dass er das Aa nicht ins Wasser machen dürfte, sondern ins Klo. Einige Male tappte ich mit ihm zum Klo und erinnerte ihn auch hier noch das eine oder andere mal. 

Zurück im Kleinkinderbecken saß ich dicht gedrängt zwischen den anderen Eltern und beglotzte meinen Nachwuchs. Irgendwann stellte sich mein D-Hörnchen vor mich, hob mahnend den Zeigefinger  und erklärte mit viel Nachdruck:“Du nis Aa machen Wassa! Du Lo!“ 

Die anwesenden Eltern waren herrlich amüsiert, D-Hörnchen sehr stolz und ich versprach artig aufs Klo zu gehen. 

Marathon 

Uff!! Drei mal lecker in nur zwei Tagen! Ich sollte abklären, ob mein Backofen Dauerbrandgeeignet ist. Und da ich euch nicht dumm sterben lassen möchte, hier die Rezepte:

Käse-Kirsch-Mohnkuchen

250 g Mehl

300 g Butter

285 g Zucker

1 Prise Salz

1 Eigelb

200 g Mohn

100 ml Milch

2 Ei(er)

500 g Quark (Magerquark)

1 Pck. Puddingpulver (Vanillegeschmack)

Zitrone(n), Schale, abgerieben

1 EL Zitrone(n) – Saft

700 g Sauerkirschen

Für den Mürbeteig Mehl, 125 g Butter, 60 g Zucker, Salz und 1 Eigelb zu einem glatten Teig verkneten, 30 Minuten kalt stellen. 

Mohn fein mahlen. Mit 100 g Zucker, 50 g Fett und Milch in einem Topf kurz aufkochen. Von der Herdplatte nehmen und ca 30 Minuten ausquellen lassen. 
Für die Quarkmasse 125 g Butter und 125 g Zucker schaumig rühren. Eier nacheinander zufügen. Quark, Puddingpulver, Zitronenschale und -saft unterrühren. Kirschen putzen, waschen, entsteinen. 
Springform (26 cm) fetten, Teig hineindrücken. Dabei einen ca 4 cm hohen Rand hochziehen. Mohnmasse, Kirschen und Quark darauf geben. 
Im vorgeheizten Backofen bei 175° Grad ca. 1 Stunde backen. Abkühlen lassen bei geöffneter Ofentür.

 
Käse-Speck-Muffins

150 g Speck, gewürfelt

75 g Butter, geschmolzene

2 Ei(er)

250 g Mehl

2 TL Backpulver

2 TL Salz

1 Msp. Cayennepfeffer

125 ml Milch

100 g Käse, geraspelt, z. B. Gruyere

Backofen auf 200 °C (Umluft: 180 °C) vorheizen. Mulden der Muffinform fetten und mehlen oder mit Papierförmchen besetzten. 

Schnittlauch waschen, trocken schütteln und mit der Küchenschere in Ringe schneiden. Den Speck in einer Bratpfanne anbraten. Nach dem Anbraten die Speckwürfel auf Küchenpapier legen und das Fett abtropfen lassen.

Geschmolzene Butter und Eier in einer Schüssel zusammenrühren. Mehl, Backpulver, Salz und Cayennepfeffer in einer separaten Schüssel vermischen. Im Wechsel mit der Milch unter den Teig rühren. Schnittlauch, Speckwürfel und geraspelten Käse unterheben.
Teig portionsweise in die Muffinform füllen und die herzhaften Muffins ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Stäbchenprobe machen, am Holzstäbchen darf kein flüssiger Teig haften bleiben. Die Muffins ein wenig abkühlen lassen. 

 
Das dritte Lecker waren Roinenbrörchen, die ich vor einiger Zeit schon HIER gezeigt hatte. 

 
Und nun mal guten Appetit!!

Gewonnen!!

Als ich ein Kind war, gab es bei uns ein Spiel, das hieß: „Wer den ersten beleuchteten Tannenbaum sieht!“ Dieses Spiel spielten wir besonders auf Autofahrten oder beim Spaziergang. Irgendwann begann mein Papa damit, das Spiel um Ostern zu beginnen. Er sagte auf irgendeiner Fahrt:“Wer den ersten beleuchteten Tannenbaum sieht hat gewonnen!“ Dann folgte in der Regel eine monatelange Pause. Eines Tages Ende November schallte es dann vollkommen euphorisch durch’s Auto:“Gewonnen!!“ 

Dieses Jahr habe auch ich mich dieser List bedient; endlich mal gewinnen. Im Sommer hatte ich den Wettbewerb eröffnet, sicher in dem Glauben, dass alle Hörnchen das Spiel bis November längst vergessen hätten. Und dann würde ich anhalten, laut jubeln und schreien:“Gewonnen!!“ Endlich !!

Eben erreichte mich dieses Bild vom A-Hörnchen:  

Dazu bekam ich nur die knappe Info:“Gewonnen!“