Ein Puppenhaus 

B-Hörnchen war in einer Botanik-Ausstellung. Freudig berichtete sie, was sie alles gesehen hatte.  Unter anderem, so erklärte sie, gab es dort ein Puppenhaus. 

Vor meinem inneren Auge baute sich das idyllische Bild einer Puppenstube auf. Rotes Giebeldach, kleine Holzmöbel, woll-haarige Figürchen. Zwar wusste ich nicht, was das Häuschen dort sollte,  jedoch mochte ich die Vorstellung. 

Dann berichtete B-Hörnchen, dass Sie beobachten konnte, wie im Puppenhaus etwas geschlüpft ist. Plötzlich war gar nichts mehr idyllisch und ich dachte an Blut und Aliens und Eier und war verwirrt. B-Hörnchen wiederum verstand meine Verwirrung nicht und berichtete weiter über…

… den Verpuppungsprozess der Raupen, die Metamorphose und wie toll sie all das fand. Und endlich begriff auch ich, was das Puppenhaus in der Botanik-Ausstellung zu suchen hatte. 

Geschafft!

Es ist vollbracht. Uni-Pensum für dieses Jahr erfüllt. Der letzte Job erledigt. Und nun kann es Weihnachten werden. 

Und das wird es. Die ‚To do Liste‘ für die kommenden drei Tage ist beachtlich. Trotzdem merke ich, dass ich mich zusehends entspanne und es noch nicht ganz glaube, dass der ganze Uni-Stress jetzt bis zum 10. Januar ein Ende hat. Herrlich. Auf zu neuen Ufern also. Und ab jetzt heißt es:

  • Kekse backen 
  • Putzen
  • Geschenke verpacken
  • Baum aufstellen
  • Lebensmittel horten 
  • Noch mehr putzen
  • Glücklich sein!!

Hallo Weihnachten, da bist du ja!

Iiihhhhhhh Bah!!

Wisst ihr was zu den wohl unerfreulichsten Anrufen im Leben einer Mutter gehört? Brrrrr, ich schon!! Grad habe ich einen bekommen:

„Könntest du C-Hörnchen bitte schon abholen? (Sie war bei einer Freundin) Sie hat Pipi in die Hose  gemacht und… Groß auch und ich hab auch echt jetzt keine Klamotten und…“ 

Natürlich holte ich sie. Und wow… Ich wünschte ich hätte auch keine Klamotten!! 

Für die hart gesottenen unter euch, hier die Details:

Pipi und Aa, beides gleicher Konsistenz in Unterhose, durch Strumpfhose und Leggins. Was schon so nicht attraktiv klingt, entwickelt sich bei dem Versuch das Kind zu entkleiden zu einem echten Krimi. Bah. Bäh. Iiiihhhhhh. Uuuaaaaarrgh. 

Fertig. 

Papa, wie immer!!

Der Menne macht beim Gähnen ein offenbar lustiges Gesicht. Wir sind am Essen und alle Hörnchen fangen an zu kichern; keiner isst. 

Im Spaß sage ich zu den Hörnchen:“Jetzt wird aber gegessen, und bis dahin verbiete ich Papa was zu machen!“ 

Der Menne sinkt im Stuhl zusammen, verzieht kein Gesicht und macht NICHTS. B-Hörnchen guckt über den Tisch und sagt:“Jetzt sieht Papa wieder aus wie immer!“ 

Wieder herrscht Gelächter am Tisch, nur anders. 

Übersetzungsfunktion

Ich habe einige Freunde bei Facebook, die arabisch sprechen. Heute fand ich ein Bild:
 zu dem viele viele Kommentate abgegeben wurden. Leider alle auf arabisch. Also machte ich mich daran, das gute Facebook die Konnentare übersetzen zu lassen. Hier das ‚best of‘ für euch:

allah<3 = Stephan<3

روعه.جدا.انك.لمتمكن = Schön. Du bist. Für kann. 

السﻻم لكي يامريم = Um die Lam so will es kam. 

حلوه اوووووى = Ooh Atombombe süße 

خطرت حمامه في بيت زكريا: وفي آميالها أعطت سلام: فخرجت ذات العقوريه: للقاء سيده مونشىء الآنام- Johannes nieder im Bauch der Macht. Woody Kind bein niederlegst nicht hochladen 
خطرت حمامه في بيت زكريا: وفي آميالها أعطت سلام: فخرجت ذات العقوريه: للقاء سيده مونشىء الآنام- = Kam in seinem Bad Haus Zakaria: und in ihrer Mutter gab Frieden: sie ging mit ihrem Strafpunkt zu Mrs. Moon jetzt etwas schlafen

Da kann man es doch vielleicht einfach lassen so eine Funktion anzubieten, wenn alles was diese kann ist, Kommentare zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln. Grässlich. Und ein bisschen lustig. 

Getrennt 

Ab heute,

Endlich. 

Nach all dem Warten und den Strapazen und dem Ärger. Ab heute getrennt. 

Kein Wasser mehr im ganzen Bad, keine nassen Fußmatten. Endlich.

Endlich eine Duschabtrennung im Bad. Und damit endlich fertig. Endlich sind Bad und Dusche getrennt, haben nichts mehr miteinander zu tun. Sie haben es ernsthaft miteinander versucht, aber es war zwecklos. Jetzt gehen sie getrennt Wege. 

24,5 Stunden

Es klopft an der Tür und ich gehe hin. Eigentlich bin ich gut beschäftigt, in 10 Minuten geht es los zur 11. Weihnachtsfeier. Die einzige Person die ich erwarte ist vielleicht der Postbote. Der ist es aber nicht. 

Vor der Tür steht Oma. Sie strahlt mich an und trällert:“Ich bin ein bisschen zu früh!“ 

Tatsächlich! Das war sie. Genau einen Tag und 30 Minuten. Es tat mir so leid; irgendwas war da schief gelaufen, schlechte Absprache. Trotzdem war der Moment göttlich. 

Bahnhof ohne Briefkasten 

Komisch, was Playmobil sich so bei seinem Adventskalender denkt. Da hatte mein C-Hörnchen heute einen Bahnhof mit Briefen ohne Briefkasten im 16. Türchen. Komisch. Wirklich komisch. 

Erklären konnte sie sich das nicht so richtig, vor allem das mit den Briefen. Unseren Einwand, dass der Bahnhof eine Krippe sein könnte fand sie lächerlich. „Eine Krippe hat ja nichts von Weihnachten!“ 

Genau.. Aber ein Bahnhof ohne Briefkasten.