Warten warten warten

Was für ein herrlich-unbekanntes Gefühl. Ich habe ausgeschlafen!! Unglaublich, total und absolut ausgeschlafen. Bis elf Uhr! 

Es ist ganz und gar wundervoll. Was ich vor zehn Jahren beinahe als ‚zeitig aufstehen‘ bezeichnet hätte, ist nach jahrelanger Schlafentzugsfolter wie … wie … Wie Schlaf nach jahrelanger Schlafentzugsfolter. Ich fühle mich neugeboren, resistent und erholt. 

Und dabei ist es ja nichtmal so, dass ich in all den Jahren nicht die Gelegenheit gehabt hätte. Nein nein, nur leider hat mein mütterlicher Trieb mich auch dann, wenn alle Hörnchen weg waren und ich lange auf war, um spätestens acht aus dem Bett getrieben. Wer weiß denn, ob man nicht irgendwo gebraucht wird. Also mit Kaffee bewaffnet nebens Telefon  und gewartet. Dass was passiert, oder sie endlich alle wiederkommen. Tja, und wenn alle hier waren, und der Menne mich liegen ließ, dann habe ich es halt genauso gemacht, nur ohne Telefon. Bis heute. Heute habe ich mein Hirn überlistet, es off-line genommen und mich von den letzen Jahren erholt. Trefflich, dann kann ich ja ab morgen wieder acht,fünf Jahre warten… ob was passiert. Oder irgendwann dann: Warten, ob wer nach Hause kommt. 

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