Fremde Welten

Hinter mir liegen eigenartige Stunden. Meine zwei kleinen Hörnchen haben bei Oma und Opa geschlafen, alles was mir blieb waren die kranken Großen. Für mich hörte sich das nach viel Arbeit an, in Realität habe ich die entspanntesten 20 Stunden meines Lebens verbracht. Der Gipfel war die Feststellung heute morgen, dass ich einfach so bis halb zehn geschlafen habe.

Soll das so also später mal werden? Werde ich in einigen Jahren wieder regelmäßig genug Schlaf bekommen um sinnvoll denken zu können. Und werde ich irgendwann einfach das Haus putzen können, ohne das mir jemand dabei hinterher läuft um zu gucken, dass ich noch ja nicht verschwinde? Werde ich eines Tages meine sogenannte Freizeit wieder mit netten Dingen verbringen können, weil es einfach so, problemlos möglich sein wird, die Küche zu feudeln während die Hörnchen im Haus sind? Was ist das für ein verheißungsvolles Fenster das ich da geöffnet habe?!

Noch vier Jahre also, dann könnte es immer so sein. Dann herrscht wieder Frieden am Esstisch, dann lerne ich wieder was es heißt, allein zu sein. Wunderbar, wo ich es doch eigentlich so hasse allein zu sein. Schrecklich also, soll mein ganzes Chaos hier also eines Tages ein Ende nehmen, und mich dann zwingen mich wieder mit meinen eigenen, öden Problemen zu befassen? Eigenartig, und beängstigend. Hoffentlich durchleben mindestens drei von vier Hörnchen ein extrem anstrengende Pubertät; nicht das mir noch langweilig wird, oder ich auf andere dumme Ideen komme..!

3 Gedanken zu “Fremde Welten

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