Dem Ende ganz nah

So verbrachte ich also denVormittag   mit mit dem fiebernden D-Hörnchen auf dem Sofa. Auch B-Hörnchen war es alles andere als gut und die Zeit kroch so dahin. Irgendwann brachte ich das D-Hörnchen zu Bett, als mich entsetzliche Magenkrämpfe überrollten. Unter größter Anstrengung schaffte ich es noch das kleine Hörnchen zu Bett zu bringen und das B-Hörnchen gen Zimmer zu schicken. Dann sackte ich theatralisch neben der Kloschüssel zusammen. Ich dachte das Ende stünde direkt bevor. Zwischen den Attacken rief ich den Menne auf der Arbeit an:“Die Welt geht unter, rette die Kinder!“  

Als mein Mann etwa eine Stunde später neben meinem Bett stand, waren die Schmerzen fast Geschichte. Eine weitere Stunde Schlaf später waren sie wie nie dagewesen. Schamesrot kam ich runter, entschuldigte mich für meine Unzulänglichkeit und versuche deutlich zu machen, dass ich WIRKLICH dachte .. Das war’s. Was immer das war. Was immer mich da töten wollte, es hätte es fast geschafft. Und das sagt eine Frau, die vier Kinder zur Welt gebracht hat.  

3 Gedanken zu “Dem Ende ganz nah

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