Er fehlt mir

Mein A-Hörnchen wird groß, in den letzten Wochen ganz besonders doll. Nach der Schule geht er noch hier und da hin. Er meldet sich zuverlässig ab und kommt um sechs nach Hause. Alles gut. Am Wochenende, oder wir jetzt in den Ferien, schläft er bis 11 oder 12. Er frühstückt dann schnell was wärend ich putze. Wenn wir dann Mittag essen, ist er noch satt und hockt in seinem Zimmer. Zufrieden

Er fehlt mir, der kleine, nervige Kerl. Plötzlich ist er so weg und so selbstständig. Das ist toll und ganz bestimmt genau richtig, aber auch wirklich beängstigend. Ich muss meine Rolle ganz neu definieren. Mutti bleibt Mutti, aber ich muss feststellen, dass ich von ihm in Zukunft auf eine ganz andere Art gebraucht werden werde. Die dauerkuschelde Grundversorgerin braucht er nicht mehr. Ich werde zu einer Art abrufbarem Ohr, das man bei Gelegenheit nutzt und ansonsten liegen lässt. Autsch

4 Gedanken zu “Er fehlt mir

  1. Wie die Zeiten sich in den letzten zwei Jahrzehnten geändert haben. Mit 9 Jahren bis mittags im Bett liegen hätte es bei uns nicht gegeben 😀 Das fing „erst“ so mit 13 Jahren an 😉

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