Danke Verdi

Eine schnelle Einigung ist getroffen; dieses Mal. Als 2015 die Erzieher streikten, ließ man die Eltern und ihre Kinder 5 Wochen ausharren, ohne Ergebnis. 

Diesesmal haben alle gestreikt, Flughafen und all so wichtige Punkte. Da ging es fix. Logisch. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 2,4% in diesem Jahr, und nich einmal 2,35% im kommenden. Da mein Mann auch in der Peripherie des TVÖD angestellt ist, betrifft dieses satte Plus sogar uns ganz persönlich! 

Wir sagen  Danke Verdi! Für +38,40€ in diesem und + 37,60€ im kommenden; pro Monat verseht sich. Das macht was aus, das hat sich gelohnt; vor allem weil es ja so enorm schnell ging. 

Bedenke ich, dass im vergangenen Jahr etliche Erzieherinnen für ein Plus von 10€ im Monat wochenlang streiken mussten.. Das hätte man doch in Sekunden abhandeln müssen können. 

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Schwere Entscheidung 

C-Hörnchen hat neue Schuhe bekommen. Das ist etwas sehr außergewöhnliches, denn meistens muss das arme Kind das auftragen, was am Ende übrig bleibt. Ihre Winterstiefel hatte ich dem B-Hörnchen letztes Jahr im Januar gekauft. Sie war noch zu gut zum weg tun aber alles andere als neu. Die Sandalen für den kommenden Sommer, habe ich vor vielen Jahren dem A-Hörnchen gekauft, er trug sie jedoch niemals. C-Hörnchen nimmt alles. Sie nimmt es gelassen, beschwert sich selten und ist wirklich genügsam. Jetzt war der Moment gekommen, wo die neue Turnschuhe brauchte. Was soll man sagen, die Nachbars-Tochter hatte noch ein paar übrig. Und da ist dann auf dem C-Hörnchen einmal die Hutschnur geplatzt. „Ich will auch mal Schuhe aussuchen!“ schrie sie mich an, und sie hatte Recht!

So waren wir heute Schuhe kaufen. Sie hat wirklich Geschmack und Ausdauer bewiesen. Sorgfältig hat sie Regale um Regal sondierte und sich am Ende definitiv für das allerschönste paar Schuhe entschieden.
Welches der Prachtexemplare wäre es bei euch geworden?

Projekt „Besondere Begabung“

A-Hörnchen hat im vergangenen Schuljahr an einem Schulprojekt für Kinder mit besonderer Begabung teilgenommen. Jeweils an einem Schultag wurden verschiedenste Dinge gemacht. Papier schöpfen, ein Museum kartographieren, mikroskopieren,…  Über alle Elemente haben die Kinder Berichtr geschrieben und zum Schluss hat jedes eine Stellwand für eine Ausstellung bestückt. An allen Schritten waren wir Eltern ausdrücklich nicht beteiligt. Wir durften nicht dazu auffordern etwas zu machen, nicht kontrollieren oder sonst etwas. 

Heute durfte ich endlich das Resultat sehen. Und was soll ich sagen?! Mutti ist stolz! A-Hörnchen hat eine tolle Wand zusammengestellt! Er war ebenfalls sehr stolz – und das kann er auch sein!!

Eine Geschichte 

Im Kindergarten werden grad Geschichten erzählt. Jeden Tag wird eine bestimmte Geschichte von einem Kind weitererzählt. Das Erzählte wird von einem Erzieher protokolliert und die Geschichten werden ausgestellt. Die Aktion ist in allermunde und macht die Kinder sehr stolz!

Heute war C-Hörnchen an der Reihe. Sie hat eine großartige Geschichte über Regentropfen erzählt, in der nach und nach alles lebendig wurde und dann liefen da Wasserhähne umher und noch viel mehr. Und wer C-Hörnchen einmal hat erzählen höhren der weiß: Die Kleine hat’s drauf! Sie hat einen klasse Styl und ist unglaublich lustig. So kam es, dass die Zuhörer nach und nach alle laut am Lachen waren. 

C-Hörnchen war sehr traurig nachdem sie ihre Geschichte erzählt hat. „Die sollten sich alle freuen!“ schimpfte sie, „und nicht über mich lachen!“. Mein armes Kind. Im anschließenden Gespräch haben wir kleinschrittig die Emotion „Freude“ analysiert und zum Glück herausgefunden, dass lautes Lachen durchaus ein Symptom von Freude ist, und somit durchaus angemessen und positiv war.  

Der Liebe einer Mutter

Noch einmal geht es um die Feuerbohnen meines C-Hörnchens. Die traurigen Kreaturen, die 17 Tage lang ohne Licht und Wasser in einer Tüte ausgeharrt haben und es dennoch geschafft haben zu überleben. 

Eigentlich aber meine ich diese wiederlichen lange Stängel, die sich dort oben, am Rand der Tüte wie riesige Zombie-Halme herausschlängelten. Die wilden Triebe, das Wurzelgeflecht. Dieses florale Zwischenwesen, halb Körper, halb Wurzel. … 

Ich kann ja viel ab, aber vor Botanik aller Art Ekel ich mich wirklich massiv. Keimende Kartoffeln, Zwiebeln, die sich schon im Netz verflochten haben. Mir läuft schon bei dem Gedanken ein kalter Schauer den Rücken runter. Und dann diese Bohnen!! Es hat mich alle Kraft und Überwindung gekostet diese Ausgeburten der Hölle in meinen Händen nach Hause zu schaffen, sie umzupflanzen und ihnen ein würdiges Zuhause zu geben. Aber ich habe es gern getan. Für C-Hörnchen. Und ein kleines Bisschen vielleicht auch für die Böhnchen, mit denen ich genau genommen großes Mitleid hatte.  

Überlebenswille

Vor 17 Tagen hat mein C-Hörnchen im Kindergarten Feuerbohnen gepflanzt. Sie steckte fünf Bohnen in einen kleinen Topf Erde, wässerte das Töpfchen halbherzig und schob alles in eine Tüte. Die Tüte hängte sie an ihren Garderobenhaken. 

Heute, also 17 Tage später, wurde ich beim aufhängen der Jacke auf etwas grünes aufmerksam. Aus einer Tüte lukten ein paar zart grüne Ranken, wenige kraftlose Blätter schafften es kaum sich zu öffnen. Ich nahm die Tüte und fragte C-Hörnchen was das wäre. Sie gab zunächst zurück, dass das nicht ihrs wäre, hielt inne und sagte:“Ich glaub das habe ich mal eingepflanzt!“

Gemeinsam mit der Erzieherin konnten wir das Geschehen rekonstruieren. Nach der Pflanzsktion wurde C-Hörnchen krank. Somit haben die Bohnen ganz ohne Licht und Wasser 17 Tage in ihrer Tüte ausgeharrt und mit all ihrer Kraft daran geglaubt, dass jemand sie finden würde. Als ich C-Hörnchen die Tüte dann zeigte, erkannte die ihr Werk kaum wieder. 

Wir haben sie gefunden, gerettet und sofort umgetopft. Ab heute werden sie gehegt und gepflegt und ihr ausharren wird sich voll und ganz gelohnt haben. 

SAVE THE BEANS!

Frauenprobleme

…Dieser Beitrag richtet sich an die Frauen unter euch…

Da bestelle ich bei meinem lieben Rewe-Lieferdienst Slipeinlagen, Ultra thin, long natural ohne Wäscheschutz mit Acti-Pearls und Cotton-Dry, die waren aus. Da bringt mir der junge Mann doch tatsächlich Slipeinlagen in normal mit FlexiForm und Aloe Vera. Das ganze mit Wäscheschutz, luftdurchlässig und mit „free to be yourself“ Tec. Da reklamiere ich und sage:“Das geht ja gar nicht!“ Und er sagt tatsächlich:“Ist das nicht das selbe?“

Mann Mann Mann. Natürlich, er kann es ja nicht wissen… Oder hat er am Ende etwa doch recht? 

Wörter

Gestern fragte mich das B-Hörnchen, wieviele Wörter es denn wohl gäbe. Tante Google wusste schnelle Hilfe! 

Die Deutsche Sprache verfügt über rund 5.300.000 Wörter. Weltweit gibt es etwa 7000 Sprachen. Das macht also Summa Summarum eine Zahl von rund 37.100.000.000 Wörtern weltweit. 

Ganz klarer Fall also! Sollte euch malwieder ein Wort einfach nicht einfallen; argumentiert doch einfach damit, dass es einfach mal zu viele gibt. Wie soll einem bei 37,1 Mrd. Wörten denn bitte immer das richtige einfallen. 

Es reicht jetzt!

Es ist nicht mein Lieblingsthema und eigentlich habe ich es mir zum Grundsatz gemacht, es zu so mögen wie es ist. Jede Ausprägung hat was für sich! Schnee ist wunderbar still und sinnlich. Er glitzert und verzaubert alles. Sturm ist beeindruckend und imposant! Gewitter sind faszinierend und ein Platzregen kann mich zum staunen bringen. Die erste Wärme im Frühling ist betörend und noch ganz unwirklich, und wenn es das erste mal wirklich warm ist freut sich jede Zelle meines Körpers. Tatsächlich bin ich am Ende eines jeden Winters wie erfroren. Ich habe das Gefühl der Kälte nichts mehr entgegenzusetzen zu haben, ich bin unbeweglich und schleppe Wärmflaschen mit mir spazieren. Bis auf die Knochen friere ich dann, dauernd und schnell. 

Und so kommt es, dass in mich nun doch einmal über das Wetter beschweren muss. Es ist so entsetzlich kalt. Ich kann jetzt nicht mehr. Kaffee, warmer Tee, Lage um Lage an Klamotten und auch Decken nützen nichts mehr. Mein Sonnenspeiche ist aufgebraucht. Ich will Sonne. Ich will bitte bitte einfach malwieder einen Tag lang nicht frieren.  Ich möchte auf einer Bank sitzen ohne zu bibbern, ich möchte Fahrrad fahren ohne es zu verfluchen. Ich möchte im Garten sein, ich möchte das frische Grün genießen. Schluss jetzt! Ich will Sonne.