Ich bin frei

Ich sitze in der Küche und habe in Dauerschleife den Titelsong der Eiskönigin im Ohr: Ich bin frei.. Ich bin freeeiiii… Nerv. Aber genau so ist es. Nach endlosen Wochen bin ich zum ersten Mal frei. Ich habe nichts zu tun, keine Aufgaben zu erledigen, niemanden zu betreuen. Ich bin vollkommen frei. Was ich alles tun könnte..!

Ändern wir den Satz etwas ab: Was könnte ich tun? Denn so sieht es aus. An die lange und intensive Prüfungsphase reihten sich die Ferien mit den Hörnchen. Wenigstens drei Monate am Stück war ich jeden Tag voll beschäftigt, ohne Atempause. So mag ich das. Nun habe ich keinen Schimmer was ich tun soll. Das Haus ist ok. Nicht blitzeblank aber… Ich putz doch jetzt nicht die Fenster wo ich zum ersten Mal frei habe. Meine Kaffee-Damen sind arbeiten und haben somit keine Zeit. Ich habe nichts einzukaufen, was wirklich dramatisch ist. Habe sogar das Auto vor der Tür und weiß nicht wo ich hinfahren soll. Langweilig. Und . Doof. So eine Vollbremsung tut mir nicht gut.

Das Dümmste ist, dass selbst das Naheliegenste wie Lesen, Fernsehen (haha, um 10.00 morgens..) oder Laufen gehen mich grad nicht locken können, da ich so angekotzt von sob sob sob bin, dass ich das kaum genießen könnte. Aber jetzt weiß ich es! Ich warte einfach motiviert von jetzt, 8.50 ihr bis 14.50 Uhr bis ich ENDLICH meine Kinder abholen kann. Und bis dahin checke ich 978 mal meinen Facebook-Account und meine Mails. Herrlich, das wird ein Fest. Klasse so ein freier Tag.

 

Kotz

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