Der zweite Tag

Heute morgen sprang ich voller Elan auf mein Fahrrad. Der zweite Tag an einer neuen Arbeitsstelle ist immer gut. Man weiß den Weg, weiß wie lange man baucht. Man weiß wo man seine Jacke hinlegen darf und wo das Klo ist. Vor allem hat man Bekanntschaft mit der Kaffeemaschine gemacht und kann vielleicht aller erste Schritte allein gehen. Ich war mir sicher: Der zweite Tag wird super!

Auf dem Weg zum Arbeit radelte ich durch ein Parkstück und traf dort zufällig die Schulklasse meines Sohnes. Fröhlich winkend radelte ich an ihnen vorbei und war optimistisch. Genau so lange, bis mir noch im Park der Kettenkasten brach, die Kette blockierte und ich um ein Haar hoch ungeschickt abgestiegen wäre. Um irgendwie pünktlich zu kommen, zerrte und riss ich wie irre an Kette und Kasten und konnte, dank meines angstlosen Einsatzes, meinen Arbeitsplatz pünktlich erreichen. Pünktlich und dreckig. Aber man kann nicht alles haben. 

Der Tag war super! Bis auf die kleine Tatsache, dass auch der der Fahrraddoktor am Mittwochnachmittag geschlossen hat. Ärzte eben. 

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