Der Liebe einer Mutter

Noch einmal geht es um die Feuerbohnen meines C-Hörnchens. Die traurigen Kreaturen, die 17 Tage lang ohne Licht und Wasser in einer Tüte ausgeharrt haben und es dennoch geschafft haben zu überleben. 

Eigentlich aber meine ich diese wiederlichen lange Stängel, die sich dort oben, am Rand der Tüte wie riesige Zombie-Halme herausschlängelten. Die wilden Triebe, das Wurzelgeflecht. Dieses florale Zwischenwesen, halb Körper, halb Wurzel. … 

Ich kann ja viel ab, aber vor Botanik aller Art Ekel ich mich wirklich massiv. Keimende Kartoffeln, Zwiebeln, die sich schon im Netz verflochten haben. Mir läuft schon bei dem Gedanken ein kalter Schauer den Rücken runter. Und dann diese Bohnen!! Es hat mich alle Kraft und Überwindung gekostet diese Ausgeburten der Hölle in meinen Händen nach Hause zu schaffen, sie umzupflanzen und ihnen ein würdiges Zuhause zu geben. Aber ich habe es gern getan. Für C-Hörnchen. Und ein kleines Bisschen vielleicht auch für die Böhnchen, mit denen ich genau genommen großes Mitleid hatte.  

Ein Gedanke zu “Der Liebe einer Mutter

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