Überlebenswille

Vor 17 Tagen hat mein C-Hörnchen im Kindergarten Feuerbohnen gepflanzt. Sie steckte fünf Bohnen in einen kleinen Topf Erde, wässerte das Töpfchen halbherzig und schob alles in eine Tüte. Die Tüte hängte sie an ihren Garderobenhaken. 

Heute, also 17 Tage später, wurde ich beim aufhängen der Jacke auf etwas grünes aufmerksam. Aus einer Tüte lukten ein paar zart grüne Ranken, wenige kraftlose Blätter schafften es kaum sich zu öffnen. Ich nahm die Tüte und fragte C-Hörnchen was das wäre. Sie gab zunächst zurück, dass das nicht ihrs wäre, hielt inne und sagte:“Ich glaub das habe ich mal eingepflanzt!“

Gemeinsam mit der Erzieherin konnten wir das Geschehen rekonstruieren. Nach der Pflanzsktion wurde C-Hörnchen krank. Somit haben die Bohnen ganz ohne Licht und Wasser 17 Tage in ihrer Tüte ausgeharrt und mit all ihrer Kraft daran geglaubt, dass jemand sie finden würde. Als ich C-Hörnchen die Tüte dann zeigte, erkannte die ihr Werk kaum wieder. 

Wir haben sie gefunden, gerettet und sofort umgetopft. Ab heute werden sie gehegt und gepflegt und ihr ausharren wird sich voll und ganz gelohnt haben. 

SAVE THE BEANS!

Ein Gedanke zu “Überlebenswille

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s