Coffee to go

Ich trinke leidenschaftlich gern Kaffee, auch unterwegs. Und ja,  ich muss gestehen: Ich kaufe viel zu oft Coffee to go in so ollen Einmal-Bechern. In letzter Zeit hatte ich öfters einen eigenen Becher dabei. Was ich feststellen musste war wenig erfreulich: Die meisten Geschäfte wollen oder dürfen aus hygienischen Gründen den Kaffee nicht in meinen Pott füllen. Noch schlimmer, für den Weg von der Kaffeemaschine an den Thresen musste einige Male aus angeblichen sicherheitstechnischen Gründen sogar der Plastikdeckel auf den Becher gedruckt werden. Ich finde das grässlich! 

Und verstehen tue ich es auch nicht. Becher und Maschine haben in aller Regel keinen Kontakt. Und wenn es dennoch zu unhygienisch ist den fremden, möglicherweise schwer konterminierten Kaffeebecher direkt zu befüllen, sollte nichts dagegen sprechen, den Kaffee in eine kleine Kanne oder einen Keramikbecher zu füllen und dann in den mitgebrachten Becher. Die einigen Grad Temperaturverlust die das Umfüllen bewirken könnte, bin ich gern bereit in Kauf zu nehmen. Umdenken, los!!

Ein Link zum Thema:Coffee to go/ Umdenken

5 Gedanken zu “Coffee to go

  1. Bei einem Gespräch mit einem Kioskeigner, über das Befüllen der eigenen Becher, erläuterte er mir, dass es sich um eine Hygienevorschrift handeln würde. Wenn ich nun ein verdeckter Tester sei, könnte ihm der Laden geschlossen werden…
    Armes Deutschland.

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  2. An dieser Stelle frage ich mich dann allerdings schon, wie ein Laden wie Starbuck’s sowas ganz offiziell machen und bewerben kann, ein kleiner Kioskbesitzer jedoch Probleme mit Hygieneverordnungen hat. Ich zitiere:

    „Der Erfolg unserer Bemühungen, die Umweltbelastung durch unsere Starbucks Becher zu reduzieren, hängt von zwei Faktoren ab, die eng miteinander verbunden sind: Zum einen müssen wir recycelfähige Becher anbieten, und zum anderen müssen wir dafür sorgen, dass unsere Gäste deutlich mehr wiederverwendbare Tassen verwenden. Viele unserer Gäste sind wie wir darum bemüht, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Um diese Bemühungen zu unterstützen, bieten wir in Deutschland einen Preisnachlass von 30 Cent auf Getränke an, wenn Gäste ihre eigenen Becher oder Trinkbehälter verwenden. Gäste, die im Coffee House Platz nehmen, können ihre Getränke in einer Keramiktasse zu sich nehmen. Jeder nicht benötigte Einweg-Becher trägt zur Müllvermeidung bei und dazu, dass weniger Bäume gefällt werden müssen. (Weitere Informationen zur Zerstörung der Wälder finden Sie bei der Organisation Conservation International.)“
    (http://www.starbucks.de/responsibility/environment/recycling)

    Meine eigene Hygieneschulung ist leider zu lange her, aber ich meine nicht, mich erinnern zu können, dass das Befüllen eigener Behälter in irgendeiner Form gegen Verordnungen verstößt – möglicherweise gilt das im Bereich Küche, an einem offenen Tresen oder Kiosk macht es jedoch herzlich wenig Sinn.

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    1. Es überrascht und freut mich gleichermaßen, sowas ausgerechnet über Starbucks zu hören. Gut! Wirklich gut.

      Für alle andern würde ich definitiv auf Bockigkeit oder Denkfaulheit tippen, traurig aber wahr. Mit Logik oder gar Hygiene hat es sicher nichts zu tun.

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