Akzeptierende Drogenarbeit

Endlich was tun! In den vergangenen Wochen habe ich erste Vorbereitungen für meine Bachelorarbeit getroffen. Das Thema abgesteckt und eine erste Gliederung aufgestellt. Gestern habe ich dann einen ersten Schritt in Sachen Datenerfassubg gemacht. 

Ein Ausflug nach Hamburg in eine Kontakt- und Beratungszentrum der Drogenhilfe mit angeschlossenem Konsumraum. Mit 1000 Fragen im Gepäck (und viel viel Wasser; 30 Grad sind hart) bin ich wirklich gespannt und neugierig aufgebrochen. Der Ausflug hat sich, wie erwartet, mehr als gelohnt. Der Begriff der ‚Akzeptierenden Drogenarbeit‘ hat sich für mich vollkommen neu definiert. Während im Drogenhilfezentrum ohne Konsumraum zwar eine Art theoretische Akzeptanz gelebt wird, erlebt man in der Einrichtung mit Konsummöglichkeit, was echte Akzeptanz ist. Nämlich, den Menschen inklusive seiner Erkrankung (in diesem Falle die Sucht) ohne Wenn und Aber zu akzeptieren; mit allen Konsequenzen. Ja, Akzenptanz bedeutet nicht nur zu erahnen was sich im verborgenen abspielt, Akzeptanz bedeutet die Tatsachen mit wachen Auge zu sehen und dadurch zu einem Ansprechpartner auf Augenhöhe zuwerden, der ganzheitlich helfen kann – wenn dies dann erwünscht ist. 

Mich haben die Erfahrungen sehr beflügelt und ins denken gebracht.  Ich freue mich auf die weitere Arbeit an meiner Sachen und kann es kaum erwarten endlich weiterzumachen; am Montag! 

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