Wie die Zeit vergeht

Grad las ich einen Beitrag meiner Blogger-Kollegin. Mulke beschreibt hier, wie die ersten Schritte ihres Sohnes ihr ihre Freiheit wiedergeben und ihre Gefühle durcheinander bringen. Der Beitrag rührte mich zu Tränen und animierte mich zum schreiben.  

Vor ein paar Tagen fiel mir dieses Bild in die Hände:

Dieses Bild zeigt den Kinderwagen meines C-Hörnchens. Er steht im Bus. Denn zu dieser Zeit fuhren wir jeden Tag mit dem Bus in den Kindergarten des A-Hörnchens. 15 Minuten Busfahrt, und da die Haltestelle so weit weg war vom Kindergarten, folgten 10 Min. Fußweg. Diesen Ritt schafften wir nur dank Kiddy Board, Roller und Laufrad und immer wieder verlangte er uns alles alles ab. 

Als ich dieses Bild sah fielen mir die damit verbundenen Strapazen wieder ein. Der Schweiß und die Tränen, die es gekostet hatte, und die Nerven. Ganz ehrlich, im Nachhinein ziehe ich den Hut vor mir und weiß nicht wie ich das geschafft habe. Meistens war ich sogar noch gut gelaunt, schwanger und habe studiert. 

In solchen Momenten wird mir bewusst, wie leicht mein Leben inzwischen ist. Alle laufen, keiner Stillt. Alle sind trocken und sagen (meistens) was sie wollen. Man spielt gemeinsam Spiele, die auch Spaß machen und verbringt laue Tage am See. Was waren das für unglaubliche Jahre! 

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