Selfmade Shampoo 

In meinem Müllvermeidungswahn habe ich probiert Schampoo selber zu machen. Das Rezept denkbar einfach: Kastanien, Lavendel, Öl, Apfel und am Ende Speisestärke zum andicken. Die Herstellung: Easy! Kochen, sieben, andicken, fertig. 

Die Anwendung. Nun ja. Leider ist der Geruch des Zeugs nicht unbedingt mein Fall. Somit war es mir alles andere als ein Vergnügen mir die schmierig, stinkige Pampe auf meine Haare zu schmieren. Auch das Verteilen der nicht aufschäumenden Masse war nicht gerade ein Vergnügen. Ausspülen hingegen ging gut und im ersten Moment fühlte sich mein Haar auch weich und gewaschen an. Beim Trocken dann die Ernüchterung. Meine Haare sahen aus wie drei Wochen nicht gewaschen. Sie waren mindestens doppelt so schwer wie vorher und auch wenn ich durchaus wenig Ansprüche an mein Äußeres stelle, so wäre ich nicht auf die Straße gegangen. So bedurfte es eine doppelte Ladung konventionellen Shampoos um den Mist wieder raus zu bekommen. Auch das Handtuch schreit förmlich nach Ariel; es stinkt erbärmlich. 

Offenbar bin ich schon zu versaut für zero waste und Ökowahn. Mein Anspruch lautet: Alles wie immer, nur besser. Das Ergibnis lautet hingegen immer wieder: Alles Mist. Schade, ich hätte es der Umwelt gegönnt. 

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