Ich scheisse auf Produktivität 

Das Leben vieler Menschen besteht aus Arbeiten, bestenfalls Geld verdienen und daraus, sich von der vielen Arbeit zu erholen. Und während sich die einen abrackern und fleißig daran arbeiten das Bruttosozialprodukt nach vorn zubringen haben andere keinen Job und hätten gern einen. Dieses ganze Konstrukt stinkt. Es mieft erbärmlich nach Unsinn und Unrecht. 

Ich brauche keine 40 Stunden Woche um mich als echter Mensch zu fühlen. Ich brauche in etwa soviel, dass ich davon leben kann. Und hier knackt es zum ersten Mal im Konstrkt. Denn während es dem einen, gut ausgebildeten Teil der Gesellschaft sicher gut möglich ist von 30 Stunden Arbeit in der Woche gut zu leben, gelingt es anderen selbst von 40 Stunden nicht. Kann es das sein? 

Letztlich wüsste ich nur zu gut was ich mit meiner freien Zeit anfangen würde. Ich würde mich bilden, immer weiter. Studieren, Praktika,… Es gibt noch so unendlich vieles was ich wissen möchte. Vermutlich ist aber auch genau dies nichts gewünscht. Denn wie gefährlich wäre eine gut gebildete, zufriedene Gesellschaft, die genug zum Leben hat und den Wohlstand gerecht verteilt. Brandgefährlich für die, die sich auf den genannten Missständen ausruhen und sie kultivieren. 

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