Wer bracht denn bitte Zeitumstellung 

Winterzeit ist, wenn wir eine Stunde länger schlafen können, sagen die einen. 

Winterzeit ist, wenn das Kind statt um 6 schon um 5 aufsteht, sagen die anderen. 

Und ich sage: Dieses Zeitumgestelle ist der letzte Mist. Ich vermag wirklich nicht zu beurteilen, ob diese Umstellung wirtschaftlich jemals sinnvoll war, was ich aber beurteilen kann ist, dass der menschliche Organismus nicht dafür gemacht ist, sich ständig umzustellen. Wir bekommen regelmäßig Hunger, wollen regelmäßig schlafen und erkennen intuitiv den Feierabend. Menschliche Gehirne mögen Gewohnheit und einen monotonen Trott. Was sie nicht mögen ist, wenn man ihnen zum Mittag sagt: Noch nicht. Und insbesondere für Eltern ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Wann immer man einen Rythmus gefunden hat, die Zeitumstellung weiß es besser. 

Klingt total albern wenn man keine Kinder hat. Hatman aber welche, weiß man, dass eine Verschiebung um eine Stunde über das Gelingen des Mittagschlafes entscheiden kann, ebenso wie über einschlafen oder aufdrehen. Und eben, wie eingangs erwähnt, über die Frage: Aufstehen um 5 oder um 6. Denn Kinder leben nach ihrer inneren Uhr und nicht nach der Zeit. Diesen stoischen Rythmus umzustellen dauert lange, sehr lange. Fast bis zur nächsten Zeitumstellung. Und von da an müssen wir die lieben kleinen dann wecken. Denn wenn die endlich wieder auf 6 anstatt 5 sind, schaltet die Ihr auf 7 anstatt 6; und das ist zu spät für Kita und Schule. 

Schwachsinn! 

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