Ausgebremst 

Anrufe aus der Schule verheißen in der Regel nichts gutes. Der heutige war übel. „A-Hörnchen ist gestürzt. Er hat keine Platzwunde aber viel fehlt nicht. Sehen Sie sich das mal lieber an!“ Also fuhr ich los. 

In der Schule fand ich ein wimmerndes Häufchen Kind. An der Augenbraue eine riesige Beule; wirklich riesig. Das Kind weiß im Gesicht. Mit viel Mühe und Tränen haben wir es nach Hause geschafft. Von da an ging es abwärts.  Schwindel, kotzen, kotzen, Schwindel. Schnell war klar, wir müssen ins Krankenhaus. Und so ist es nun. Mitten im Weihnachtstrubel, Urlaubsplanungen, Job-Chaos und all dem hängen wir nun im Kankenhaus. Für mindestens 24 Stunden, denn so ist das eben. Und es ist ok. Genau genommen ist es beinahe friedlich. Und morgen auf bestimmt alles wieder gut. 

Mein armes Kind trägt es mit Fassung. Erstaunlich viel Fassung. Sogar die Tatsache, dass ich irgendwann weg muss und erst morgen wieder komme schient ok zu sein. Cooles Kind, echt!!

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