Fasching 2.17

„Liebe Eltern, bitte beteiligt euch an unserem Faschingsbuffet. Jedes Kind soll etwas gesundes und etwas ungesundes mitbringen, bitte achten Sie darauf, dass die mitgebrachten Leckereien keine Nüsse, rohen Produkte wie Ei oder Hack, keine Milchprodukte und wenig Zucker enthalten. Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Buffet!“

Wisst ihr, wenn ich das schon lese, habe ich schon keinen Bock mehr auf Fasching. Hinzu kommen die Anweisungen über mitgebrachte Accessoires: „Natürlich soll ihr Kind sich an diesem Tag voll ausleben können. Bitte beachten Sie trotzdem, dass Spielzeug-Waffen bitte nur ohne Batterie und Munition erlaubt sind. Auch sollten sie keine Knall-Geräusche erzeugen.“ Cool, ne?!? Und so sitzen sie dann da, die Superhelden von morgen. Piraten ohne Pistole, Jedi-Ritter mit blassem Lichtschwert und Prinzessinen ohne Zauberstab; kauen trockene Dinkelmuffins mit Banane statt Zucker, werden über Stunden mit Helene Fischer und Wendehals beschallt und sollen sich mal so richtig ausleben. 

Ich hasse Fasching, wirklich. Ich hasse die Verkleidungen, die affigen Einschränkungen und das beschissene Essen. Ich hasse die Obstspiesse und die Muffins, die ich morgens früh zaubern muss und ich hasse auch die Gemüseecken, die dann am Ende doch keiner isst. Ich hasse es alles! Und nun ist es wieder einmal geschafft, Prinzessin Elsa, Bob der Baumeister, eine Fledermaus und Dr. Who sind voll beladen und glücklich auf ihren Partys angekommen und ich habe einfach die ganze Zeit dumm gegrinst. 

2 Gedanken zu “Fasching 2.17

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