Gestatten: Arschloch!!

Irgendwie wusste ich schon dass der Tag ein Arschloch werden würde, als ich heute morgen um 6.30 Uhr einen Korb Wäsche zusammenlegte – getrieben von einer unsichtbaren Macht, in großer Eile. Dabei war doch alles wie immer. Aufstehen, Bad, Brote, Tisch, Wecken. Ich konnte es nicht greifen, aber ich war in großer Eile! 

Das D-Hörnchen war mürrisch und selbst zum debattieren zu quakig. Seltsam. Das Waschen und Anziehen der kleinen gestaltete sich madig, ständig unterlegt vom  leisen Gejammer des D-Hörnchens. Viel zu spät kam ich nach unten zu den nicht wesentlich besser gestimmten Großen. Schnell kippte ich, vielleicht eine Spur zu lieblos, den Joghurt in die Schüsseln und gab knapp zu verstehen:“In 15 Minuten müsst ihr los!“ Drei Flechtzöpfe später kam dann auch endlich das, nach wie vor jammernde, D-Hörnchen runter und setzte sich missmutig an den Tisch. Er wolle nicht essen ..

… und da flog es auch schon. Das Zwerglein kotze quer über den Esstisch und da wurde es mir klar: Der Tag ist ein Arschloch!! Diesen Ruf wurde er auch, zumindest bis jetzt, nicht los. Alles was ich seit dem tat,  wurde a) von latentem jammern begleitet und war b) ein Kompromiss mit irgendetwas anderen, was ich eigentlich auch machen müsste, wozu aber keine Zeit blieb. Einzig das Aufwischen der Kotzflecken erfolgte immer zügig und konsequent, der Kollateralschaden wäre zu groß gewesen. 

3 Gedanken zu “Gestatten: Arschloch!!

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