3017

Kinder zu haben führt einen immer wieder auch durch die eigene Kindheit. Heute habe ich einen Exkurs in ein dunkles Kapitel meiner Kindheit gemacht: Ich war mit A- und B- Hörnchen beim Kieferorthopäden. Und wie sollte es anders kommen: Beide werden auf kurz oder lang eine Spange bekommen. Kiefer zu eng und zu kurz, bei einem Hörnchen fehlt gar ein ganzer Zahn. Und so kommen mir Gedanken über Kiefer, Gehirne und die Evolution.

Evolutionär betrachtet wurden die Kiefer der Menschn immer filigraner; sie mussten weniger harte und zähe Nahrung zerkleinern. Zudem wurden die Gehirne immer größer; der Platz, der zuvor durch den Kieferapperat eingenommen wurde, wurde frei und so wurde der Mensch schlauer und schlauer (na ja, oder so ähnlich…) Heute haben immer mehr Menschnen keinen Platz mehr für ihre Weisheitszähne, mehr als jeder 2. wird operiert. Und der neuste Trend in den Kiefern der Welt: Fehlender Zahnbestand. Mutter Natur hat offenbar verstanden, dass die Zähne nicht mehr gebraucht werden – und mehr Hirn kann ja nicht schaden.

Was sagt das also über meine Kinder und ihre Fähigkeiten aus? Eben! Sie sind einfach unschlagbar klug; nämlich so klug, dass sie auf Zähne gleich gänzlich verzichten können und nur noch Hirn haben. So sieht er also aus: Der Mensch 3017: Parenteral ernährt und im Kopf ein Vollhirn. Bestimmt hübsch.

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