Me and my shadow

Bei prächtigem Wetter wollten A-Hörnchen und ich eine Runde mit den Rennrädern drehen. Vor dem Start am Nachmittag bat ich ihn seine Lampen einzupacken. Er zeterte und war sicher, dass wir vor Einbruch der Dunkelheit wiederkommen würden. Schlussendlich setzte ich mich durch und wir fuhren los.

Auf halbem Weg sellten wir fest, im Omas Nähe zu sein. Wir machen einen Abstecher, ich bekam einen Kaffee und A-Hörnchen Oma. Wir klönten entspannt eine ganze Weile und es wurde dunkel. Erst als es schon stockfinster war, brachen wir zur Heimreise auf. A-Hörnchen machte seine Lampen an und ich… griff ins Leere. Keine Lampen, Scheiss. So fuhren wir los, einer pflichtbewusst beleuchtet, eine irgendwie nicht.

Den ganzen Weg über zeterte ich über meine eigene Dummheit. A-Hörnchen verhöhnte mich kräftig; er fand es herrlich, dass ich so ein bescheidenes Vorbild bin. Am dem letzten Stück Weg standen am Straßenrand diverse kleine Granitplatten als Wegbegrenzung. A-Hörnchen wies auf die Platten und fragte: „Weißte‘ was das sind?“ Ich erklärte, dass es eben Straßenbegrenzungen seien und konzentrierte mich weiter darauf nicht auf die Nase zu fallen. Da entgegnet mein Sohn: „Das sind alles Grabsteine von von Radfahrern, die ohne Licht gefahren sind!“

Ist er nicht zauberhaft, witzig und wortgewandt? Ich liebe diesen Kerl!!

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