Analogien

Ich weiß nicht ob ihr schon mal über in Pipi in Betten nachgedacht habt. Ich habe in den vergangenen Jahren so einigen Gedanken an dieses Thema verschwendet – meistens Nachts um drei oder vier Gedanken der Art: „Nein!“ Oder „Waruuummmm?“ Zwischen dem Gejammer und der Verzweiflung haben sich dennoch einige Analogien gezeigt, die ich nun mitteilen werde:

– bezieht man das Bett eines Kindes frisch, pinkelt es in der ersten Nacht rein

– duscht man ein Kind, dass genau genommen noch nicht fällig ist, pinkelt es in der kommenden Nacht ins Bett

– hat man keine Ersatzbettwäsche mehr parat weil man geschludert hat, pinkelt das Kind ins Bett

– versäumt man es längere Zeit das Kind zu duschen oder das Bett zu beziehen, passiert nichts

Gestern habe ich mir dieses Wissen, wenn auch unbewusst, zu Nutzen gemacht. Ich küsste das D-Hörnchen auf den Kopf und dachte: „Ups, der könnte auch mal wieder duschen!“ Im selben Moment kam mir der Plan das Schicksal auszutricksen. Ich beschloss das müffelnde Hörnchen zu ignorieren und es einfach so ins Bett zu bringen. Denn soviel war klar, würde ich ihn duschen,…

Heute morgen um halb sechs krähte er dann. „Pippiiii im Beeeeeettt!“. Tatsächlich habe ich hell gesehen, das Schicksal überlistet und analytischer gehandelt als jeh zuvor. Ich bezog das Bett, duschte das D-Hörnchen und war sehr zufrieden diese zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen zu haben. Ich werde immer besser!

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