Knock on wood

Vor wenigen Tagen sprach ich mit meiner Schwester. Eines ihrer Kinder war krank, überhaupt war das Jahr bisher eher unruhig. Ich lehnte mich recht weit aus dem Fenster und lobte, dass bei uns bisher wenig war. Wie dumm kann man sein, dachte ich noch, und klopfte auf den Tisch.

Heute morgen um sieben begann das Trauerspiel. D-Hörnchen übergab sich, er war elend. Aus der Traum, hallo Realität. Und irgedwie ist es doch immer wieder das gleiche. Alles auf Holz klopfen, bangen und bitten nützt am Ende nichts. Eben habe ich einmal nachgelesen, was es denn mit diesem Holz und dem klopfen auf sich hat.

Früher klopfte man auf ein Holzkreuz um Gottes Segen zu erhalten. Übrig geblieben ist von diesem Brauch nur noch das Holz – und, das ist viel wichtiger, die Tatsache, dass man sein Glück niemals aussprechen darf, da dies böse Geister anziehe. Tja! Da liegt mein Fehler auf der Hand. Ich werde an mir arbeiten! Muss lernen meine Zunge zu zügeln; böse Geister kann hier keiner brauchen.

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