Schallfieber

In den letzten Jahren haben meine Hörnchengut und verlässlich geschlafen. Somit hat mein Körper sich erlaubt, nach Jahren der Entbehrung, endlich wieder ein gesundes Schlafbedürfnis zu entwickeln. Ich schlafe extrem gern und viel. Störungen waren selten und bildeten die absolute Ausnahme.

Gestehen Abend war ich noch unterwegs. Ich trank ein bisschen Bier und kam gut gelaunt, nicht allzu spät nach Hause. Gegen Mitternacht fiel ich ins Bett und war schnell komatös. Diesen Zustand konnte ich erfolgreich aufrecht erhalten bis etwa 0.20 Uhr. Zu diese Zeit begann nämlich das A-Hörnchen laut und vernehmlich im Treppenhaus zu sterben. Bald darauf stand er neben meinem Bett, laut jammernd, brüllend. Tatsächlich hatte er Fieber bekommen, lautes Fieber. Er kroch zu mir ins Bett und verstarb dort laut weiter, nach 30 Minuten übergab er sich – laut. Anschließend lag er weiterhin laut und deutlich im Bett und litt. Er litt bis 2.00 und ging dann endlich wieder. Morgens gegen 5.30 wiederholte sich das Schauspiel. Krank, laut, kotzen, Bett. Er wecke seine kleinen Geschwister und trieb mich an den Rand des Wahnsinns.

Ja! Das Kind war krank. Und ja! Kranke Kinder gehören zu Mama! Aber WARUM muss man so laut krank sein? Warum muss es jeder hören können? Ich für meinen Teil bin im Eimer. Sowas kann ich nicht mehr ab.

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