Aufräumen.

Manchmal ist es schwer Prioritäten zu setzten, manchmal offenbar schier unmöglich. Seit drei Tagen wollen B- und C-Hörnchen gemeinsam in C-Hörnchen’s Zimmer übernachten. Und seit drei Tagen lautet meine einzige Bedingung: Räumt das Zimmer so auf, dass man auf dem Boden ein Matratzenlager bauen kann.

Seit dem spielen sich jeden Tag die selben Szenen ab. Die Mädels gehen motiviert in das recht chaotische Zimmer des C-Hörnchen’s. Der Auftrag ist klar, die Aufgabe zu bewältigen. Playmobil in Kiste 1, Lego in Kiste 2, Barbie in Kiste 3, Reste in die Restekiste. Und so beginnen sie also mit Schritt eins und räumen alles Playmobil in die erste Kiste. Danach das Lego; na ja. Einen Teil des Legos, denn das schlimme an Lego ist ja, dass es immer mit einem spielen will. Nach einer halben Stunde ist also Playmobil weg, Lego halb und aus der anderen Hälfte werden Dinge für die Barbies gebaut. Und weil das so ein Spaß macht, macht man das auch eine ganze Weile. Und irgendwann, so mirnichts dirnichts, kommt das Playmobil auch nach und nach wieder aus der Kiste. Erst nur ein bisschen und dann… eben alles.

Wisst ihr was das dümmste ist? Ich verstehe die beiden total! Manche Dinge eignen sich eben nicht zum aufräumen – heißt ja auch Spielzeug und nicht Aufräumzeug. Ich habe ihnen nun geraten, in einem Zimmer zu spielen und in einem zu schlafen. Das könnte mittelfristig klüger sein.

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