Stunde Null

Yeah, die Kinder sind aus dem Haus. 1,2,3,4, alle weg. Was man jetzt alles machen kann. Ich entschied mich in aller erster Instanz für ein paar Tränen, Kaffee und Zigarette. Noch eine Zigarette und noch ein paar Tränen. Was bin ich nur für eine Klette.

In zweiter Instanz dann putzte ich das Haus, gründlich. Und ja, danach sortierte ich vorsichtshalber die Unterhosen des D-Hörnchens nach Form, Größe und Farbe; man weiß ja nie. Himmel, und das waren erst die aller ersten paar Stunden. Nein, ich bin nicht gut in sowas. Ein Dank an das offene Ohr der Besten soll an dieser Stelle nicht fehlen.

Eins kann man schon einmal festhalten: Für den Tag, an dem das erste Hörnchen auszieht, und den an dem das letzte geht und die Tage, an denen die anderen gehen werden, sollte ich mich entweder mit lieben Menschen zu Trinken treffen oder mir ein Bett in einer guten Klinik suchen.

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