Land in Sicht

Heute, am 5. Tag ohne Kinder, habe ich viel über mich gelernt – und freue mich riesig, meinen Hörnchen nachher endlich wieder zu bekommen. Es war ein schönes Erlebnis, letztlich bin ich froh, dass mein Alltag regulär von den vier Hörnchen geprägt ist und nicht ausschließlich von den Inhalten der letzten Tage.

In den vergangenen Tagen habe ich maßgeblich zu viel gearbeitet. Das war leicht möglich, da ich ja niemanden irgehdwo abholen musste, so baute ich einen beachtlichen Haufen Überstunden auf. Nach der Arbeit kam ich in aller Regel halb verhungert nach Hause, fiel ins Bett und aß da. Der Fernseher lief und ich glotzte sinnloses Zeug. Zwei mal trafen wir abends Freunde, das war schön. Und ja, auch das liegen und glotzen und nichts tun war schön – wann habe ich das zuletzt getan?! Dennoch bin ich jetzt, nach 5 Tagen faktisch fertig damit.

Was mir im Leben offenbar ein kleines Bisschen fehlt, sind Beschäftigungen für MICH, ohne Kind und Kegel, die nicht nur als blankes Ausruhen gelten, sondern auch meinen Geist zufrieden stellen. Ich glaube Fachleute nennen das „Hobby“. Tatsächlich habe ich sowas nicht und sollte mir bis zu dem Tag, an dem das letzte Hörnchen auszieht eins zulegen. Vielleicht sogar vorher. Da jedoch reell drüber nachdenken; mach ich später! 2025 oder so. Vielleicht auch morgen.

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