Die Sterne und ich

„Sterne gucken“ hatte für mich bisher wenig mit den Sternen zu tun, tatsächliche Begeisterung für all das, was da unterwegs ich konnte ich kaum aufbringen. Den gestrigen Abend verbrachte ich mit der Familie einer lieben Freundin. Der Großvater meiner Freundin begründete einst die ansässige Sternwarte, und so gehört es von jeh her dazu, das Himmelsgeschehen zu verfolgen. Der gestrige Blutmond war natürlich ein Ereignis, das celebriert werden musste.

Und so saßen wir pünktlich zum Anstoß mit Sektchen und Kamera ausgerüstet im Garten und warteten sehnlichst auf den Mond. Zunächst konnte ich dem Spektakel wenig abgewinnen. Dann plötzlich tauchte der Jupiter am Himmel auf; Minuten später der Saturn. Noch während ich mir die Sterne des Sommerdreiecks erklären ließ, zog zügig die ISS heran und plötzlich war ich schwer beeindruckt. Der Nordstern wurde sichtbar, der Nabel des ganzen. Und dann kämpfte sich auch endlich der rote Mond seinen Weg durch den Dunst. Im Anhang der Mars, der durch das rot der Sonne wirklich erstaunlich rot aussah. Und so kam es, dass ich tatsächlich mit Kamera und Fernglas bewaffnet auf einer Dachterrasse stand und den Himmel über mir bestaunte.

Heute Abend lerne ich weiter. Mit etwas Glück kann ich die Plejadem sehen, und vielleicht sogar eine echte Sternschnuppe.

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