An Tagen wie diesen

Der Wecker klingelt früh, verdammt früh. Anstatt ins Büro geht es heute direkt in eine Klinik, außerhalb. Von meinem 9.00 Termin trennen mich allein 1,5 h Fahrt. Ich beginne solche Tage strukturiert, versuche gut vorbereitet zu sein um mir Stress und Zeit du sparen. So klingelte also der Wecker; früh.

Geistesgegenwärtig schnappte ich meine Klamotten und zog in die Dusche. Wenig später war alles erledigt, die Katzen gefüttert und ich machte mich mit einem Kaffee in der Hand auf den Weg. Der Bus kam schnell, fast schnell genug, denn inzwischen hatte ich bemerkt, dass ich meinen Kalender im Büro vergessen hatte – böser Fauxpas. Es nahm an fahrt auf. Im Bus war es voll und der Kaffee und ich fanden nur mit Mühe einen Platz. Erst beim hinsetzten bemerkte ich die helle Hose an meinen Beinen – böser Fauxpas.

Hier würde es hektisch. Für gewöhnlich schaffe ich es nicht lange unbekleckert zu bleiben, schon gar nicht wenn es gut wäre. Panisch balancierte ich Kaffee und Handy und nahm irgendwie Platz. Nachdem ich schon 30 Sekunden im Bus war, klatschte mein Handy schallend auf den Boden, der Kaffeebecher hinterher. Ich gratulierte mir selbst zu diesem großen Erfolg und kann mit Freuden vermelden: Hose sauber (7.19 Uhr…), Handy heil und die beste Investition aller Zeiten war der Kaffeebecher, der artig dicht hielt.

Und jetzt auf auf in den Tag. Es könnte der beste meines Lebens werden. Oder ein anderer.

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