Once in a blue moon

Im Netz stolperte ich über die Redewendung „Once in a blue moon“. Einen so niedlich klingenden Satz wollte ich mir gern genauer ansehen und wurde fündig.

Die Redewendung „Once in a blue moon“ bezeichnet heute ein Ereignis, dass sehr selten auftritt, also etwas zu erwartendes aber unwahrscheinliches. In Deutschland sagt man „das kommt nur alle Jubeljahre mal vor“, was lange nicht so niedlich klingt. Tatsächlich besagte die Redewendung im Mittelalter noch etwas anderes. Die Menschne nutzten die Redewendung „I’ll do so if the moon turns blue“ um etwas zu kennzeichnen, dass sie mit Sicherheit nie tun werden. 1883 wendete sich das Blatt. Der Mond schimmerte blau! Heute weiß man, dass der Ausbruch des Krakatoa in Indonesien die Atmosphäre veränderte, was den Mond blau erscheinen ließ und die Redewendung veränderte. Neben Vulkanausbrüchen können auch Waldbrände das Phänomen hervorrufen können.

Zusätzlich zur Redewendung, wird als „Blue moon“ heute auch ein zusätzlicher Vollmond innerhalb eines Monats bezeichnet. Dieses Ereignis tritt selten auf, im Durchschnitt alle 2,4 Jahre. Ein Vollmond am 31. eines Monats ist übrigens immer ein Blue Moon und tritt im Schnitt alle 29,53058912 Jahre auf, was eben einer Mondsynode entspricht. Diese Zahl stellt die Grundlage für den synodischen Kalender dar.

Neil Armstrong übrigens wurde am Tag eines blue Moon beerdigt, was irgehdwie schön ist und die emotionale Komponente im englischen Wort „blue“ unterstreicht.

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