Moin Montag

Zuletzt war es mir egal ob es ein Montag oder ein Mittwoch war, an dem ich mäßig müde den Tag bestritt um abends platt auf dem Sofa zu kollabieren und um Punkt 23.00 Uhr zu wach zu sein um zu schlafen. So ist es immer, so war es immer, besser kann ich nicht. Heute allerdings muss Montag sein, und er gibt alles. Es ist 8.17 und ich mag nicht mehr.

In Sachen Müdigkeit befinde ich mich auf dem Level, auf dem die Gliedmaßen schmerzen und jede Bewegung der Besteigung des Everest ohne Sauerstoff gleicht. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich bereist geduscht habe (schlimm), Frühstück gemacht (wirklich schlimm) und die kleinen aus dem Bett geholt habe – im 3. Stock (fast tödlich). Alle vier Kids am Ende, dem B-Hörnchen laufen unentwegt Tränen übers Gesicht. Um vier habe sie noch mal auf den Wecker geguckt…

Und so bringe ich das B-Hörnchen wieder an den Ort, an den sie ganz offenbar gehört – in ihr Bett, brennend vor Neid an der Bettkante. Was hätte ich für eine Stunde Schlaf gegeben? Statt dessen beginne ich noch einmal den Berg zu besteigen, quäle mich zur Kita, und dann ins Büro. Habe einen Stehplatz in der Bahn, leide sehr und lese bei Twitter, dass Kelly Bishop, die Darstellerin der Emily Gilmore bei den Gilmore Girls, ebenfalls die Mutter von Baby in Dirty Dancing gespielt hat.

Immerhin! Etwas positives hat der Tag also, für was genau mir diese wunderbare Erkenntnis jetzt nutzt werde ich erleben. Wenn ich geschlafen habe und einen Sitzplatz habe.

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