Wusstet ihr…?

…dass der erste Adventskranz 1839 von Hinrich Wichern, dem späteren Mitbegründer der Inneren Mission, gefertigt wurde?

Wichern, der Theologe und Pädagoge war, betreute damals im Rauhen Haus Strassenkinder und Waisen aus den Armenvierteln Hamburgs. Wie alle Kinder, fragten die Kinder des Hauses in den Tagen vor Weihnachten immer und immer wieder, wie lange es noch bis sei. Wichern nahm, um die Zeit zu verdeutlichen, ein Wagenrad, legte es auf die Seite und stellte Kerzen drauf; für jeden Tag bis Weihnachten eine. Die Adventssonntage kennzeichnete er mit je einer größeren Kerze.

Seit etwa 1860 wird der Adventskranz aus Tannengrün und mit vier Kerzen gefertigt. In einigen Kirchen sowie im Rauhen Haus, das nach wie vor als Diakonische Einrichtung in Hamburg besteht, wird jedoch bis heute der traditionelle Wichern-Kranz aufgehängt. In einer Katholischen Kiche wurde zuerst 1925 in Köln ein Adventskranz aufgehängt. Erst 1930 folgte ein weiterer in München. Während des Nationalsozialismus wurde der Adventskranz durch den sogenannten „Lichterkranz“ ersetzt, der mit Sonnenrädern geschmückt die vier Jahreszeiten symbolisieren sollte. Erst nach 1945 konnte der Adventskranz, wie wir ihn kennen, sich in ganz Deutschland etablieren.

Geschafft!

Es ist vollbracht. Uni-Pensum für dieses Jahr erfüllt. Der letzte Job erledigt. Und nun kann es Weihnachten werden. 

Und das wird es. Die ‚To do Liste‘ für die kommenden drei Tage ist beachtlich. Trotzdem merke ich, dass ich mich zusehends entspanne und es noch nicht ganz glaube, dass der ganze Uni-Stress jetzt bis zum 10. Januar ein Ende hat. Herrlich. Auf zu neuen Ufern also. Und ab jetzt heißt es:

  • Kekse backen 
  • Putzen
  • Geschenke verpacken
  • Baum aufstellen
  • Lebensmittel horten 
  • Noch mehr putzen
  • Glücklich sein!!

Hallo Weihnachten, da bist du ja!

Bahnhof ohne Briefkasten 

Komisch, was Playmobil sich so bei seinem Adventskalender denkt. Da hatte mein C-Hörnchen heute einen Bahnhof mit Briefen ohne Briefkasten im 16. Türchen. Komisch. Wirklich komisch. 

Erklären konnte sie sich das nicht so richtig, vor allem das mit den Briefen. Unseren Einwand, dass der Bahnhof eine Krippe sein könnte fand sie lächerlich. „Eine Krippe hat ja nichts von Weihnachten!“ 

Genau.. Aber ein Bahnhof ohne Briefkasten. 

Backofen kaputt

C-Hörnchen hatte in ihrem Adventskalender ein Playmobil Backblech mit Keksen drauf. Noch bevor sie sich eine Sekunde darüber gefreut hatte, begann C-Hörnchen fürchterlich zu weinen. 

Fragend sah ich sie an und versuchte herauszufinden, was denn nur los wäre. Dann stammelte mein Kind unter 1000 Tränen:“ Die Klappe von mein Backofen ist abgefallen!“

Ich verstand! Sie hat in ihrem Zimmer ein Playmobil-Haus, und dieses wiederum hat eine Küche mit einem Backofen. Und was um alles in der Welt soll das arme Kind mit Keksen auf einem Backblech, wenn die Klappe vom Backofen ab ist? Zum Glück konnte Papa den Fehler a’la Minute beheben und die Kekse endlich abgebacken werden. 

20. Dezember 

Wusstet ihr, dass Nikolaus dieses Jahr auf den 20. Dezember fällt? Sehr erstaunlich, ohne jeden Zweifel. Die Gründe hierfür sind jedoch banal. 

Wie viele Kinder in unseren Breitengraden, bekamen auch meine am 1.12. einen Adventskalender. Die drei großen Hörnchen sind mit dem Prozedere inzwischen vertraut. D- Hörnchen ist leicht überfordert. Er fand am 1. Tag einen kleinen Playmobil- Mann und ist seit dem damit zufrieden, auf dem Kalender mit dem Männchen zu spielen. Hierbei ist leider die 20 aufgegangen. Was liegt also näher, als morgen dann halt mal die 20 aufzumachen. Easy! Außer für die großen Hörnchen; die finden das so ziemlich unter aller Sau. 

Der Weihnachtsmann 

C- und D-Hörnchen waren schon im Bett, als A- Hörnchen und ich über Weihnachten sprachen. Wir waren sehr bemüht, dem B-Hörnchen gegenüber artig vom Weihnachtsmann zu sprechen, da sie bisher keine Anstalten gemacht hatte, dem Mythos abzuschwören. 

Irgendwann mischte sie sich dann ins Gespräch ein, indem sie kurz und knapp formulierte:“Den Weihnachtsmann gibt’s in echt nicht und die Geschenke kauft Mama und tut dann so!“ 

Peng, wieder eine weniger. Gut, dass sie nicht so doof ist noch an so’n Quatsch zu glauben;)