Das Land…

D-Hörnchen spielt mit seinen Autos. Ein Auto ist wütend und geht nach Chinesien. Das nächste will ihn mal zeigen was ne Harke ist und geht nach Englischland. Übrig bleibt D-Hörnchen’s Lieblingsauto. Es fährt einsam und verlassen drei mal um den Bauernhof, auf dem die Autos leben, und sagt dann:

„Ich gehe in das Land, in dem die Autos noch in freier Wildbahn leben!“

Ist das nicht eine herrliche Vorstellung? Wilde Autos, die zufrieden an freiwachsenden Zapfsäulen nuckeln. Keine Straßen, keine Parkhäuser. Nur Autos. Hach! Mein D-Hörnchen hat wirklich einen Sinn für Romantik!

Im Grunde aber hat er recht. Gehen wir doch auch; in das Land, in dem Menschen noch leben wie Menschen. In der wir nicht eingebunden und unterjocht sind von Sysemen, die wir uns nicht ausgesucht haben, und die nur dem einen Zweck dienen; nämlich dem, den Reichen immer reicher und den Armen immer ärmer zu machen. Gehen wir… nach …. Ist das frustrierend!

Schule stinkt

Ferien zu Ende; mal wieder. Gruselig. 

Und so komme ich, wie so oft, zu dem Schluss, dass es ohne institutionelle Schule auch gut ginge. Vielleicht sogar besser. Vielleicht sogar warscheinlich; oder sicher. 

Das Bisschen, was Kinder in den ersten vier Jahren in der Schule rein sachlich lernen, bekommt man (oder zumindest wir hier) in der  Hälfte der Zeit rein, vor allem dann, wenn man sich nicht mit all dem anderen Schulkram rumschlagen muss, der so anfällt. Dass auch ‚das Soziale‘ wichtig ist, weiß ich auch und finde ich wichtig. Jedoch denke ich, dass auch dieser Aspekt mit Leichtigkeit aufgefangen wäre, mit ein wenig Engagement versteht sich.   

Der Stress, Druck und Zwang der mit dem Modell ‚Ganztagsschule‘ einher geht ist nix für mich. Vielleicht auch nicht für uns alle; zu dumm, dass man sich der Tretmühle nicht entziehen kann. Zumindest ohne Auswanderung. Und das ist es  mir dann auch nicht wert.