Augen auf im Straßenverkehr 

Gestern wurde vor der Schule meiner Hörnchen, direkt nach Unterrichtsschluß, ein Junge angefahren. Gottseidank ist nicht viel passiert; ein großer Schreck und eine Platzwunde. 

Nichtsdestotrotz ist es schockierend zu hören und ich fühle mich alarmiert mit meinen Hörnchen über ihren Schulweg zu sprechen. Einigen Fakten sind bekannt und lassen sich (leider) nicht ändern: wir leben in einer Großstadt, es gibt viel Verkehr. Die Schule liegt zentral; es gibt Autos, Straßenbahnen und Busse. All das gehört schon immer in unser Leben. 

Einige Fakten stören (nicht nur mich) massiv, scheinen aber auch unüberwindbar: Dutzende Eltern liefern ihre Kinder buchstäblich vor dem Schultor mit dem Auto ab. Das enorme Verkehrsaufkommen, zu den Stoßzeiten in der gesamten Umgebung der Schule, gefährdet alle selbstständig ankommenden Kinder und hilft keinem. Auch Selbstständigkeit muss man lernen. 

Tja, und einige Fakten ließen mich erschaudern: Auch meine Kinder gestanden, regelmäßig abseits der Ampeln in diesem Chaos die Straßenseite zu wechseln. Einfach so, oder weil sie jemanden gesehen haben; oder weil sie fangenspielen. Erschreckend. All das Üben, die lehrenden Worte; alles für die Katz. Denn zu selbstständig gehört leider auch leichtsinnig und… Dumm. 

Möge Petrus mit uns sein

Und so ging er los; der Urlaub. 

Abfahrt: Planmäßig 

Ankunft: Planmäßig zu früh 

Es folgen: Verladen des Gepäcks, Überfahrt, Bimmelbahn. Und die spannende Frage danach, wie wir die nächste Woche wohnen werden.  

Ich wünsche uns einen schönen Urlaub. Und allen Einbrechern bei uns zu Hause viel Erfolg. Es sei dir gesagt Mensch: Da ist nix zu holn‘!

Möge die Schlacht beginnen

Übermorgen fahren wir in den Urlaub. Die zwei bis drei Tage zuvor heißt das für mich, einen größeren, strategischen Einsatz durchzuführen. 

Die Gegner:Platz, Chaos und most of it all: Kinder die meinen es besser zu wissen. Ich selbst bin inzwischen halbwegs routiniert. Der Bedarf ist in Listen zusammengefasst; was wo rein kommt, ist easy. Die Finesse für dieses Mal: Wir fahren auf eine autofreie Insel, das heißt: Das Gepäck muss so kompakt sein, dass es von uns als Fußkolonne zu bewältigen ist. Bollerwagen, Buggy und Rollkoffer sollen es richten. 

Weitere Finesse: Die Lebensmittel auf dem Eiland sind so teuer, dass ich es anstrebe, möglichst viel mitzunehmen. Sportlich, wenn man Finesse 1 bedenkt. 

Zuletzt muss das logistische Meisterwerk auch noch in unser Auto passen. Zwar ein Bus, jedoch ein sehr kurzer. Somit haben wir im Urlaub jedesmal das Problem, dass nach dem Einzug der Hälfte aller Dinge EIGENTLICH kein Platz mehr ist. Aber auch dieses Problemchen wird sich wieder lösen lassen. Zur Not lasse ich einfach ein Hörnchen hier. Die bringen sowieso alles durcheinander.