Das Land…

D-Hörnchen spielt mit seinen Autos. Ein Auto ist wütend und geht nach Chinesien. Das nächste will ihn mal zeigen was ne Harke ist und geht nach Englischland. Übrig bleibt D-Hörnchen’s Lieblingsauto. Es fährt einsam und verlassen drei mal um den Bauernhof, auf dem die Autos leben, und sagt dann:

„Ich gehe in das Land, in dem die Autos noch in freier Wildbahn leben!“

Ist das nicht eine herrliche Vorstellung? Wilde Autos, die zufrieden an freiwachsenden Zapfsäulen nuckeln. Keine Straßen, keine Parkhäuser. Nur Autos. Hach! Mein D-Hörnchen hat wirklich einen Sinn für Romantik!

Im Grunde aber hat er recht. Gehen wir doch auch; in das Land, in dem Menschen noch leben wie Menschen. In der wir nicht eingebunden und unterjocht sind von Sysemen, die wir uns nicht ausgesucht haben, und die nur dem einen Zweck dienen; nämlich dem, den Reichen immer reicher und den Armen immer ärmer zu machen. Gehen wir… nach …. Ist das frustrierend!

Ich habe auf einer Liege gelegen 

Ich habe auf einer Liege gelegen! 

Mancher von euch kann die Tragweite dieses Satzes vielleicht nicht verstehen. Eine Liege, mag Mancher denken, toll. Gartenliege, Strandliege, alles schon 100 mal erlebt. Insbesondere die Mütter und Väter unter euch können mein  unwirtliches Staunen über das erlebte aber vielleicht nachvollziehen:

Wir waren heute schwimmen in einem großen Spaßbad. Erlebnisbecken, Sprungturm, Riesenrutschen,… In den vergangenen neun Jahren habe hab diese Ausflüge sehr genossen, jedoch haben sie mich oft an den Rand meiner Kräfte gebracht. Keine Sekunde konnte man die Hörnchen aus den Augen lassen und wenigstens das jeweils kleinste der Hörnchen musste selbst im Babybecken immer begleitet werden. Dies hieß dann in aller Regel, dass ich stundenlang im 25 cm tiefen Wasser saß, blau gefroren und zitternd vor Kälte, Striemen am Hintern von den Fliesen und – nichts tat. Denn ganz genau genommen bestand meine einzige Aufgabe meist darin gelegentlich gefällig zu grinsen. 

Heute dann das unglaubliche: Ich habe auf einer Liege gelegen! Und da verseht sich plötzlich wir erstaunlich dieser Moment für mich war! A- und B-Hörnchen sind inzwischen allein unterwegs da sie gut schwimmen können und C- und D-Hörnchen waren in der Babypfütze und spielten. Und ich lag da so, in 1,5 Metern Entfernung. Habe geguckt, ununterbrochen, aber nicht gefroren. Und letztlich auch nichts getan. Wer was wollte kam kurz her und das war’s. 

Na ja, und um es nicht zu übertreiben: Von sechs Stunden Schwimmbad habe ich 0,5 auf meiner Liege verbracht. Den Rest habe ich natürlich getobt, geplantscht und gerutscht – wie es sich gehört!!