Ein Wochenende auf dem Land

Freunde luden zum gemeinschaftlichen Saftpressen. Es war ein Fest! Zwei Tage mit vielen Kindern auf dem Land. Äpfel, Birnen und Quitten schreddern und pressen, Lagerfeuer, Stockbrot, Höhlen im Wald und Trecker fahren. Besser geht es kaum!!


Wir bedanken uns für die wunderschönen Tage!!

Farmfest

Frei nach dem Motto „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ haben wir gestern unser Farmfest gefeiert. Ein Sommerfest, zu dem wir die ganze Familie und einen Schwung Freunde laden. Schauplatz war die nahe Kinder-und Jugendfarm. Es war ganz wundervoll! Auf dem großen, urigen Gelände sind die gut 20 Kinder  nicht weiter aufgefallen. Überall saßen sie in Bäumen, rutschen den großen Hügel hinunter oder sprachen mit Ziegen und Eseln. Das Resümee nach vielen Stunden waren sehr sehr glückliche und dreckige Kinder sowie entspannte Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. 

Und da fällte es einem wieder auf, was es doch für ein Segen ist eine große und intakte Familie zu haben. Vier Generationen saßen zusammen. Die Kleinste fast ein Jahr, der älteste fast 90. Und wärend die Kleinste sich über Steine und Grashalme amüsiert, amüsieren sich die Alten über die Kleine. „Alles kommt immer wieder“, das habe ich oft gehört. „So habt ihr auch im Dreck gespielt“, lachten unsere Eltern als schwarzgesichtige Kinder schnell einen Kekes holten um dann wieder zu verschwinden. Und plötzlich ist alles so einfach. 

Ich danke meinen Freunden und meiner Familie für die gute Gesellschaft; und dafür dass es sie gibt! 

Das harte Leben der Bauern

D-Hörnchen hat ein Buch, bei dem die Tiere auf Knopfdruck Geräusche machen. Auf einer Seite ist auch ein Trecker zu sehen und D-Hörnchen stellte fest, dass der Trecker leider keine Geräusche macht. 

C-Hörnchen klärte ihren kleinen Bruder gern auf:“In echt machen Trecker gar kein Rötötöt. Das Rötötöt-Geräusch kommt von dem Menschen auf dem Trecker, weil der ohne Rötötöt gar nicht weiß, ob das ein Trecker ist. Und wenn man einen Trecker sieht ohne Mensch drauf, dann macht der ja auch nicht Rötötöt.“

Ich finde das sehr logisch. Trotzdem wäre es vielleicht sinnvoll, einen Trecker mit automatischem Rötötöt zu erfinden. Dann könnten die Bauern ihre Stimme schonen und müssen nicht den ganzen Tag Rötötöt machen. Man hat es auch nicht leicht als Bauer.  

Bibi und Tina

Heute war ich mit B-Hörnchen im Kino. ‚Bibi und Tina‘ gab es. Ein echter Film mit echten Menschen. Und wie sich rausstellte: Eher für etwas größere Menschen. Nichtsdestotrotz war es ganz großartig. Es kamen Pferde vor und Bibi und Tina. Soweit so erwartet. In einer Szene sah man eine Reihe Jungs von hinten beim Pinkeln. B-Hörnchen quietschte entsetzt:“Iiihhhhh!! Jungs sind so ekelhaft!“ Als am Ende des Film mehrere Teenie-Pärchen knutschend übereinander herfielen, gab es für den Ekel kein halten mehr. Sowas widerliches.  

Hingegen völlig außer Acht gelassen wurde die Sequenz, in der der schöne Held der Teenies vollkommen versehentlich Magic Mushrooms aß und einen mächtigen Trip fuhr. In meinen elterlichen Augen eine arg verharmlosende und Appetit machende Darstellung. Aber sicher nicht für B-Hörnchen. Die fand Affen im Wald vollkommen logisch.